18.07.2011, 11:59 Uhr | cme
Zahnfleischentzündung kann ein Hinweis auf Diabetes sein. (Foto: imago)
Jeder zehnte Deutsche leidet an Diabetes Typ 2, dem so genannten Altersdiabetes - und die Zahlen nehmen weiter zu. Die Krankheit beginnt schleichend, die Symptome sind zu Beginn eher unspezifisch. Eine neue Studie zeigt nun, dass Zahnfleischentzündungen ein Hinweis auf die Zuckerkrankheit sein können. Wir nennen Ihnen acht Warnzeichen für Diabetes.
Da sich die Krankheit langsam entwickelt, wird Diabetes oft erst spät diagnostiziert. Die ersten Symptome sind unspezifisch und kaum fassbar: Müdigkeit, Schwäche, ständiges Hungergefühl oder auch Depressionen. Typische Symptome sind Durst und starker Harndrang. Forscher der Columbia University zeigten nun in einer aktuellen Studie, dass auch Zahnfleischentzündungen als frühe Komplikation bei Diabetikern auftreten. Oft wird die Krankheit allerdings erst durch eine ernste Folgeerkrankung entdeckt - zum Beispiel durch Herzkrankheiten bis hin zum Herzinfarkt.
Diabetiker müssen mehrmals täglich den Blutzuckerwert messen. Wie man dabei Fehler vermeidet. zum Video
Ratgeber Gesundheit - Was tun bei Zahnfleischentzündungen?
Deutlichere Hinweise liefert der Stoffwechsel. Laut einer britischen Studie spielt schon Jahre vor Ausbruch der Krankheit der Blutzuckerspiegel verrückt. Wissenschaftler vom University College London beobachteten in einer Langzeitstudie mehr als 6000 gesunde Probanden über einen Zeitraum von zehn Jahren. In dieser Zeit untersuchten sie auch deren Stoffwechsel. 505 Probanden erkrankten im Laufe der Jahre an Diabetes. Bei allen Testpersonen veränderte sich der Stoffwechsel. Bei den später Zuckerkranken ließen sich schon drei Jahre vor der Diagnose sprunghafte Veränderungen der Blutzuckerwerte messen. Die Reaktion der Zellen auf das Blutzucker regulierende Hormon Insulin ließ sogar schon fünf Jahre vor der Diagnose nach. Die Wissenschaftler sehen in ihren Ergebnissen eine Chance, die Früherkennung für Diabetes zu verbessern.
Auch Wissenschaftler aus Tübingen haben Indizien gefunden, um das Diabetesrisiko frühzeitig zu erkennen. Wer Fett an Bauch und Taille angesammelt hat und zudem einen hohen Leberfettanteil besitzt, hat ein besonders hohes Risiko. Für die Analyse wurden bisher 314 Probanden zwischen 18 und 69 Jahren untersucht. Den Leberfettanteil stellten die Wissenschaftler mit Hilfe der Kernspintomographie fest.
Doch nicht nur Menschen mit Übergewicht, sondern auch Normalgewichtige mit einem hohen Leberfettanteil haben ein erhöhtes Diabetes-Risiko. Es kommt auf die Verteilung des Körperfettes an. Doch entscheidend ist der Fettanteil in der Leber. Zwar erkrankt nicht jeder Mensch mit einem Fettanteil in der Leber zwangsläufig, dennoch gilt ein hoher Leberfettanteil in jedem Fall als Risikofaktor für die Krankheit.
Derzeit gibt es in Deutschland sieben Millionen Diabetiker. Schätzungen des Deutschen Diabetikerbundes (DBB) zufolge leiden weitere rund drei Millionen ebenfalls an der Krankheit - ohne es zu wissen. Bei früher Diagnose und Umstellung des Lebensstils durch mehr Bewegung und gesunder Ernährung lassen sich Spätfolgen wie Herz-Kreislauf- oder Nierenerkrankungen verhindern.
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cme
W.H. schrieb:
am 19. Juli 2011 um 13:05:35
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(0)
Diabetes
Dieser Bericht ist schon uralt. T-online hat wieder mal das Sommerloch.
Und Diabetes verläuft bei jedem anders. Ich kenne keinen
der mit meiner Diabetes die gleichen Anzeichen hatte. Und Durst ist auch nicht immer ein verlässliches Anzeichen dafür.
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Tina schrieb:
am 19. Juli 2011 um 12:18:20
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Diabetes
Ein weiteres, nicht allzu bekanntes Anzeichen für Diabetes kann auch starker Juckreiz sein.
Wenn man verstärkten Durst spürt und
abnimmt, ist Diabetes meistens schon sehr weit fortgeschritten.
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nobele schrieb:
am 19. Juli 2011 um 12:10:19
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Diabetes
hier steht auch viel blödsinn. leider. wer geht zum hausarzt, bei diabetischen problemen? zur feststellung, ok. aber dann zum
diabetologen. ich habe gute erfahrung gemacht. ein zeichen für diabetis ist auch der übel riechende urin, z.t. nach azeton. und wer regelmäßig sich durchchecken läßt, ist von überraschungen fast befreit. einmal checken im jahr langt. aber nicht in den hals schauen, sondern erweitertes blutbild. da sind der internist sehr viel.
gruß nobele
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