09.12.2010, 11:43 Uhr | ag
Der Diabetes-Risiko-Test zeigt, wie hoch Ihr Diabetes-Risiko ist. (Foto: Archiv)
Zu viele Pfunde, zu wenig Bewegung: Den meisten Menschen ist nicht bewusst, wie sehr ihr Lebensstil das Diabetes-Risiko erhöht. Die Deutsche Diabetes-Stiftung (DDS) bietet einen Test an, mit dem jeder sein Risiko einschätzen kann, in den kommenden zehn Jahren an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Mit der Beantwortung von acht einfachen Fragen erhält der Testteilnehmer eine eindeutige, gut umsetzbare Empfehlung. Machen Sie hier den Diabetes-Risiko-Test und erfahren Sie, ob Sie jetzt handeln müssen.
Beim Diabetes mellitus unterscheidet man in Typ 1 und Typ 2. Letzterem sind rund 95 Prozent der Diabeteserkrankungen in Deutschland zuzuordnen. Durch kalorien- und fettreiche Ernährung sowie Bewegungsmangel gerät der Stoffwechsel durcheinander. Doch auch die Gene und das Alter spielen eine Rolle. Das allgemeine Risiko, die Stoffwechselkrankheit zu bekommen, liegt in Deutschland bei etwa zehn Prozent. Viele Typ-2-Diabetiker haben jahrelang keine konkreten Symptome. Im Gegensatz zum Typ-1-Diabetes geht der Typ-2-Diabetes praktisch nie mit einer Gewichtsabnahme und nur selten mit vermehrtem Wasserlassen und Durstgefühl einher. Häufig sind allerdings unspezifische Anzeichen wie Müdigkeit, Schwäche, ständiges Hungergefühl, Gewichtszunahme und depressive Verstimmung. Da diese Symptome zu fast jeder anderen Krankheit passt, wird die Diagnose häufig erst nach Jahren durch Zufall gestellt.
Diabetiker müssen mehrmals täglich den Blutzuckerwert messen. Wie man dabei Fehler vermeidet. zum Video
"Diabetes ist eine typische Wohlstandskrankheit, hervorgerufen durch unser kalorienreiches Essen und unsere latente Bewegungsarmut", erklärt Professor Rüdiger Landgraf, Vorsitzender der Diabetes-Stiftung. Heilungsmöglichkeiten sind bislang nicht in Sicht. Dennoch kann eine Änderung des Lebensstils bewirken, dass die Krankheit tatsächlich ausbricht. "Das Problem ist, dass der Körper oft erst sehr spät Warnsignale gibt und dann nicht mehr gegengesteuert werden kann", so Landgraf. "Mit unserem Risiko-Fragebogen wollen wir daher - möglichst frühzeitig - dafür Sorge tragen, dass gefährdete Personen einfach und ohne einen Arzt ihr Risiko identifizieren können".
Womöglich lässt sich das Diabetesrisiko mit einer neuen Methode bald noch besser und früher bestimmen. Wissenschaftler des Tübinger Universitätsklinikums haben herausgefunden, dass der Fettanteil in der Leber ist ein wichtiger Risikofaktor für die Erkrankung ist. Der Leberfettanteil lässt sich mit Hilfe der Kernspintomographie feststellen.
Mit Sorge beobachten die Experten, dass die Zahl übergewichtiger junger Erwachsener auch in Deutschland ständig steigt. Schon heute gibt es rund sechs Millionen Typ-2-Diabetiker. Wer im Alter zwischen 25 und 40 Jahren auch nur zwei bis drei Kilo an Gewicht zulegt, erhöht sein Risiko, an Diabetes vom Typ 2 zu erkranken, um etwa 25 Prozent. Ein Plus von zwölf Kilo lässt die Gefahr bei Männern um das1,5-fache, bei Frauen sogar um das 4,3-fache steigen. Dies sind Ergebnisse einer Studie mit rund 18.000 Menschen durch ein Team um Prof. Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) in Potsdam. Weitere Infos zum Thema Diabetes und Prävention finden Sie auf folgender Seite der Deutschen Diabetes-Stiftung:
http://www.deutsche-diabetesstiftung.de
Quelle: AFP
bigi schrieb:
am 19. April 2011 um 22:45:51
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Diabetes
Meine Mutter hat Zucker, sie muß jeden Tag spritzen. Ich habe in den letzen 7 Jahre gute 25 Kilo zugenommen. Ok weniger bewegt aber
als ich mit kleinem Bauch zum Arzt ging stellte er Bluthochdruck fest, versch. Tabl. verschrieben und wie gesagt 25 Kilo drauf. Sehe aus wie eine Schwangere Bauchfalte und um Bauchnabel alles aufgebläht. Mein Arzt sagt nur Diät, Abnehmen. Also bin ich auch so ein Vier Faktoren Typ und könnte eher sterben. Mein Bauch kotzt mich an aber ich krieg ihn nicht weg.
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Anna schrieb:
am 15. September 2010 um 13:40:58
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Diabetes
Mein Bruder hat selber Diabetes Typ 1 .Wir achten alle auf unsere Ernährung viel mehr als vorher.Ich würde nicht gern miteinen
Diabetiker tauschen. Passt auf euere essverhalten auf sonst bekommt ihr, vielleicht Typ2
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Nicole schrieb:
am 15. September 2010 um 12:35:11
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Diabetes
Also ich möchte mit Niemanden tauschen der darunter zu Leiden hat war in meiner Schwangerschaft selbst Betroffen und mußte Insulin
Spritzen und auf einiges Verzichten was Essen angeht. Aber ich ziehe den Hut vor alle die sich an die Regeln halten und ihren Diabetes im Griff haben.Nach der Geburt war Ürigens wieder alles in Ordnung und bis heute ist das auch noch so. Kontolliere hier und da mal aber wenn man schon mal Probleme damit hatte Achtet man viel mehr auf die Ernährung
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