09.04.2010, 14:36 Uhr | vdb
Ein Diabetiker spritzt sich Insulin. (Foto: imago)
Zur Eindämmung der Volkskrankheit Diabetes hat Professor Peter Schwarz vom Dresdner Uni-Klinikum den Aufbau eines nationalen Diabetes-Registers gefordert. Erfahrungen in anderen Ländern wie Finnland hätten gezeigt, dass so die Behandlungsqualität verbessert und Kosten gesenkt werden könnten, sagte Schwarz auf dem 6. Weltkongress zur Diabetes-Prävention. "Die Krankheit breitet sich weltweit aus wie eine Epidemie", sagte Schwarz. In Deutschland gebe es derzeit rund 8,9 Millionen Diabetiker.
Geschätzte weitere vier Millionen hätten ihre Krankheit noch nicht bemerkt. In zehn Jahren könnten es bereits 14 Millionen sein, die Dunkelziffer werde vermutlich bis dahin auf sechs Millionen steigen. Breite sich Diabetes wie bisher aus, werde wegen der vielen Folgeerkrankungen - wie Depressionen, Demenz, Impotenz, Bluthochdruck, Depressionen, Erblindung, Nierenversagen oder Amputationen - das Gesundheitssystem unbezahlbar. Mit einem Register lasse sich unter anderem herausfinden, welche Folgeerkrankungen Diabetes am häufigsten nach sich zieht. So werde angenommen, dass 70 Prozent der Herzinfarkte auf Diabetes zurückgehen. "Die Betroffenen könnten zudem besser informiert, beraten, befragt und über ihre Rechte aufgeklärt werden", sagte Schwarz.
Die Patienten kämen mehr auf Augenhöhe mit ihren Ärzten und könnten bei der Behandlung besser mitreden - auch wenn das manchen Ärzten vielleicht nicht gefalle. Schwarz plädierte zudem für ein nationales und europaweites Präventionsprogramm. Etwa 33 bis 37 Prozent der Bevölkerung neige genetisch bedingt zu Übergewicht und habe deshalb auch ein erhöhtes Diabetes-Risiko. An der Tagung nehmen Experten aus 63 Ländern teil. Veranstalter ist die Dresden International University, die den einzigen Studiengang für Präventionsmedizin in Deutschland anbietet.
Diabetiker müssen mehrmals täglich den Blutzuckerwert messen. Wie man dabei Fehler vermeidet. zum Video
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Quelle: dpa
mayada77 schrieb:
am 14. November 2010 um 19:30:17
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diabetes
die Menschen sind unvernünftig und suchen die Schuld oft bei Anderem: Ich kenne Jemanden, der täglich um 15 Uhr pünktllich seinen
Kuchen in sich reinstopft, weil es eben so üblich ist seit Jahrzenten und ist schwer Diabeteskrank, da kann ich nur mit dem Kopf schütteln
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Roland schrieb:
am 4. September 2010 um 17:07:08
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Diabetes
Wenig Bewegung - Fettleibigkeit - Zucker- Kohlehydrate - Rauchen -
Alkohol - das sind die Risiken.
Diabetiker haben das größte
Schlaganfallrisiko - Herzinfarktrisiko
und Embolierisiko.
Bitte alles reduzieren - Zucker und Alkohol - auch keinen Süßstoff - vorallem das Gewicht - es ist schwer - ich weiß dies - Sport wirkt Wunder, auch fürs
Aussehen. Oft hilft dies schon viel.
Strongus Knoblauchkapseln die ich seit 15 Jahren deshalb nehme,
unterstützen mich - nur 1-2 Kapseln vor dem Schlaf - bitte-
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Sporty schrieb:
am 11. August 2010 um 18:11:29
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Diabetes Tyo II
Diabetes mellitus Typ kommt nicht von Medikamenten und auch nicht vom Impfen. Es kommt vom fressen und rumsitzen sowie auch
wichtig: vom regelmäßigen Alkoholkonsum.
Es ist leider so! Beim einen gehts schneller, beim anderen dauerts länger. Leugnen hilft hier leider nichts.
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