26.02.2009, 13:09 Uhr
Beim Hohlfuß hat die Ferse außen den ersten Bodenkontakt. Das natürliche Einknicken des Fußes ist nur sehr schwach ausgeprägt. Dadurch sind die Aufprallkräfte, die auf den Fuß wirken, schneller wirksam und wirken so beim Hohlfuß auch auf einen kleineren Fußbereich. In der Abstoßphase liegt die Hauptbelastung auf den kleinen Zehen.
Fußabdruck beim Hohlfuß
Ein Fuß, der bei der Abrollbewegung kaum nach innen abknickt, bietet zwar eine stabile Plattform für das Körpergewicht, aber nur eine geringe Aufpralldämpfung. Solch ein Fußverhalten nennt man „Unterpronation“, was nur bei fünf Prozent aller Läufer vorkommt. Unterpronierer setzen ihre Füße eher wie Sprinter auf, denn ihr Fuß erlaubt einen explosiven Abdruck mit dem Vorderfuß. Für lange Strecken braucht ein Läufer jedoch bessere Dämpfungseigenschaften.
Empfohlene Schuhkategorie:
Schuhe mit guten Dämpfungseigenschaften und großer Flexibilität, am besten Neutral- bzw. Dämpfungsschuhe
So stellen Sie Ihren Fußtyp fest:
Füllen Sie Wasser in eine Schüssel, in die bequem ein Fuß passt. Befeuchten Sie Ihren Fuß in der Schüssel. Stellen Sie ihn anschließend auf eine feste Papierunterlage, die Wasser aufnimmt (zum Beispiel eine Papiereinkaufstüte). Vergleichen Sie den Nässeabdruck mit dem hier beschriebenen Fußabdruck. Haben Sie einen Normalfuß?
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