16.06.2011, 08:23 Uhr | cme
Bluthochdruck wird oft nicht erkannt. (Foto: Archiv)
Bluthochdruck (Hypertonie) gilt als Gesundheitsrisiko, doch ein gewisser Anstieg des Blutdrucks mit dem Alter ist normal. Nun haben britische Wissenschaftler herausgefunden: Der Anstieg verläuft in vier typischen Phasen. Zwischen 40 und 50 wird es besonders kritisch.
Bluthochdruck verursacht kaum Beschwerden und bleibt deshalb oft lange Zeit unentdeckt. Doch das Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, ist für Menschen mit Hypertonie deutlich erhöht. Das Forscherteam vom University College of London wertete Daten von mehr als 30.000 Menschen zwischen 7 und 80 Jahren aus und untersuchte, wie sich der Blutdruck im Laufe des Lebens verändert. Dabei kristallisierten sie vier Phasen heraus.
Der Blutdruck eines Kindes ist relativ niedrig. Während der Teenagerjahre steigt er zum ersten Mal deutlich an. Im jungen Erwachsenenalter lässt der Anstieg nach. In der dritten Lebensphase, zwischen 40 und 50, klettert der Blutdruck nochmals in die Höhe und steigt in der vierten Phase - nach 50 - nur noch leicht an. In hohem Alter sinkt er sogar wieder.
Frauen haben in jungen Erwachsenenjahren einen niedrigeren Blutdruck als Männer. Die Wissenschaftler beobachteten aber, dass der Anstieg im mittleren Alter bei Frauen stärker ausfällt und sich die Werte mit der Zeit denen der Männer angleichen. Die Autoren vermuten, dass dies mit den Wechseljahren zusammenhängt: In dieser Zeit reagieren Frauen besonders empfindlich auf Salz. Eine weitere interessante Beobachtung der Studie: Bei Berufstätigen ist der Blutdruck im Durchschnitt niedriger als bei der Gesamtbevölkerung. Der Anstieg im mittleren Alter erfolgt zudem bei dieser Gruppe später.
Warum der Blutdruck phasenweise ansteigt, konnten die Wissenschaftler um Studienleiter Andrew Wills nicht klären. Allerdings sei eine Parallele zum Body Mass Index zu beobachten. Dieser steigt ebenfalls sowohl im Teenageralter als auch im mittleren Lebensalter an. Im hohen Alter nimmt er wieder ab. Die Forscher planen daher weitere Studien, die die Ursachen für den Blutdruckanstieg klären sollen.
Laut der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gilt der Blutdruck als zu hoch, wenn der obere Wert über 140 mmHg und der untere Wert über 90 mmHg liegt. Auch wenn lediglich einer der beiden Werte erhöht ist, besteht ein erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten. Regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene, salzarme Ernährung, der Verzicht auf Tabak und Alkohol sowie der Abbau von Übergewicht können helfen, den Blutdruck zu senken.
cme
Stefan schrieb:
am 31. Dezember 2011 um 20:51:49
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Medizinische Feststellung
Die Medizin hat festgestellt, daß alle Menschen behandlungsbedürftig sind, es aber nur noch nicht wissen.
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ich schrieb:
am 14. September 2011 um 08:37:00
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Bluthochdruck
Wenn man kein Übergewicht hat, nicht raucht und nicht trinkt, ist man sowieso nur ein "Simulant". Soll heißen, dass
eine Diagnose sehr schnell auf diese "Risikofaktoren" abgestellt wird. Die wirklichen Ursachen werden dabei aber niemals erkannt. Man kann ein Problem nur lösen, wenn man dessen Ursachen erkennt und daran arbeitet. Dazu kommen die total inakzeptablen Wartezeiten beim Facharzt. Der Hausarzt braucht zwingend den Befund für die weitere Behandlung, aber Termin beim FA
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jooo schrieb:
am 9. September 2011 um 14:12:06
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bluthochdruck
mein blutdruck ist seit 20 jahren stehtig angestiegen von normal 140-80 bis jetzt 260-110 auch mit medikamenten ist nur ein
leichter rückgang erzielt.
wurde schon öfters mit über 300 ins krankenhaus eingeliefert. blutdruck war nicht mehr messbar.alles wurde untersucht ohne erfolg.mir geht es soweit gut
naja mit 67 habe ich mein leben schon gelebt.vielleicht muß ich ja bald den löffel abgeben da mir keiner helfen kann.sind schon viel jüngere gegangen um denen es sicher schade war als um mich.
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