22.06.2011, 14:49 Uhr | dpa
Städter leiden häufiger unter Depressionen als Landbewohner. (Foto: imago)
In Deutschland leiden schätzungsweise vier Millionen Menschen unter Depressionen. Diese hohe Zahl ist aufimmer mehr Stress, Unsicherheit und steigenden Leistungsdruck zurückzuführen. Laut einer aktuellen Studie sind besonders Menschen, die in der Stadt leben, gefährdet. Anzeichen einer Depression können Sie mit Hilfe unseres Online-Tests erkennen.
Das Risiko an Depressionen oder Angststörungen zu erkranken, ist bei Städtern um 39 Prozent höher als bei Menschen, die auf dem Land leben. Zudem haben Stadtbewohner ein um 21 Prozent höheres Risiko eine Angststörung zu entwickeln. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Zentralinstituts für seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim. Demnach sind zwei für die Regulierung von Stress und Emotionen zuständige Hirnregionen bei Städtern verändert. Das Team um Professor Andreas Meyer-Lindenberg präsentierte die Studie im Fachjournal "Nature".
Die Forscher des ZI untersuchten mittels Kernspintomographie die Aktivitäten des Hirns von rund 160 Freiwilligen. Dabei stellten sie fest, dass bei Städtern die sogenannte Amygdala - "eine Art primitiver Gefahrensender" deutlich aktiver war als bei Menschen vom Land, erläuterte Meyer-Lindenberg. Auch der sogenannte cinguläre Cortex - ein Teil des Frontallappens des Hirns - reagierte bei Menschen aus der Stadt stärker. "Diese beiden Hirnregionen sind besonders empfänglich für Stress", sagte Meyer-Lindenberg.
In weiteren Studien soll nun geklärt werden, was genau das Leben in Großstädten so stressig macht. Die Forscher vermuten, dass es vor allem daran liegt, dass viele Menschen auf engem Raum zusammenleben. "Wenn wir den genauen Grund kennen, kann das bei der Stadtplanung berücksichtigt werden", erklärte Meyer-Lindenberg.
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dpa
b.sch. schrieb:
am 25. Juli 2011 um 13:08:11
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depression
Rücksichtslosigkeit gibt es in der stadt viel mehr, ich bin seit 2Jahren auf dem Land da gehts mir viel besser und die Menschen
hier sind auch nicht so gestresst schlimmer sind die Schizofrenen Menschen die sich nicht behandeln lassen und da laufen genug herum
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Till_Eule schrieb:
am 24. Juni 2011 um 18:46:00
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Nur Depressionen?
Den Bericht kann jeder im Internet beim Deutschlandfunk nachlesen ("Forschung aktuell"). Es ist viel schlimmer:
Nämlich die Quote bei Schizophrenie! Mich wundert seit gestern nichts mehr...
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anna-lena schrieb:
am 24. Juni 2011 um 16:25:03
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Depressionen
Vor einiger Zeit war es noch selbstverständlich,sich anständig zu benehmen u. sich so zu verhalten, dass andere Menschen mit
denen man zusammenlebt nicht gestört werden, auch dieses DENKEN existiert leider nicht mehr. Es ist Erziehungssache, wer von den Eltern das nicht mit auf den WEG bekommen hat u.immer alles ohne rücksicht machen durfte wird sich als Erwachsener nicht ändern, das steht fest, also steuern wir gerade nein, wir sind mittendrin im CHAOS, das Depressionen verursacht u.krank macht
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