04.01.2011, 08:21 Uhr | cme
Regelmäßiger Sport senkt das Darmkrebsrisiko. (Foto: imago)
Regelmäßige Bewegung beugt Darmkrebs sowie vielen anderen Krankheiten vor. Doch nicht nur das: Die Krankheit verläuft bei sportlich aktiven Menschen seltener tödlich. Das haben US-Forscher des Siteman Cancer Center der Washington University herausgefunden. Schon eine halbe Stunde Spazierengehen am Tag senkt das Risiko deutlich, berichtet der Wissenschaftsdienst eurekalert.
Die Wissenschaftler werteten Daten der American Cancer Society Prevention Study II (CPS II) von mehr als 150.000 Männern und Frauen aus. Diese hatten ihren Lebensstil von 1982 bis 1997 dokumentiert. Die Daten wurden mit den Todesfällen durch Darmkrebs in den Jahren 1998 bis 2006 verglichen. Es zeigte sich, dass diejenigen, die über zehn Jahre hinweg regelmäßig Sport getrieben hatten, das geringste Risiko aufwiesen, an der Krankheit zu sterben.
"Es ist nie zu spät, mit Sport zu beginnen", sagt Studienleiterin Kathleen Y. Wolin. "Aber es ist auch nie zu früh, aktiv zu leben. Das ist die Botschaft, die wir den Menschen mitgeben möchten." Wolin zufolge profitieren diejenigen am stärksten, die den größten Teil ihres Lebens Sport getrieben hatten. Auch moderate Bewegung zählt: "Schon wer jeden Tag eine halbe Stunde spazieren geht, senkt das Darmkrebs-Risiko deutlich", sagt die Autorin. Davon profitieren sogar Patienten nach einer Krebsdiagnose: Sport kann dann einen Rückfall verhindern.
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Neben Sport gibt es noch weitere Faktoren, die das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, senken. Dänische Forscher entwickelten kürzlich fünf Regeln, mit denen jeder sein persönliches Darmkrebsrisiko senken kann. Dazu zählen zum Beispiel das Vermeiden von Übergewicht sowie eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel Gemüse und Vollkornprodukten.
Darmkrebs zählt zu den häufigsten Krebsarten in Deutschland. Wird er rechtzeitig erkannt, liegen die Heilungschancen bei 90 bis 100 Prozent. Da die Erkrankung im Frühstadium keine Beschwerden verursacht, sollte man spätestens ab 50 Jahren regelmäßig zur Vorsorge gehen. Gab es bereits Fälle von Darmkrebs in der Familie, wird die Vorsorge schon früher empfohlen.
cme
Cyrenaika schrieb:
am 5. Januar 2011 um 17:56:01
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Vorsorg
Das ist immer gut, wenn sich Postler als Gesundheitsgurus versuchen.
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Helga schrieb:
am 5. Januar 2011 um 17:08:45
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Krebs
Krebserkrankungen kommen von unseren Nahrunsmittel.Hier müßte unsere Gesundheitspolitik eingreifen,nur so könnte man Kosten im
Gesundheitswesen Sparen. 90% aller Lebensmittel sind mit Zusatzstoffen behandelt,was angeblich nichts schadet.Schadet in der Summe aber sehr viel,wir essen ja mehr als ein Lebenmittel pro Tag.Es würde auch ohne diese künstlichen Stoffe gehen,aber da verdient unsere Industrie nicht genug. Deshalb wird unsere Regierung nichts unternehmen.
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Inga West schrieb:
am 5. Januar 2011 um 16:02:13
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Sport gegen Krebs und andere Übel
Vielleicht hat hier jemand in diesem Forum Tipps, was gegen eine Frau Merkel hilft...?
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