Startseite Jetzt online bestellen und 10% Rabatt sichern

Sie sind hier: Home > Lifestyle > Rezepte >

Curry, Koriander und Kurkuma: Die südindische Küche lebt von Gewürzen

...

Curry, Koriander und Kurkuma: Die südindische Küche lebt von Gewürzen

11.07.2011, 12:39 Uhr | dpa/tmn

Die indische Küche lebt von Gewürzen. (Foto: dpa)

Die indische Küche lebt von Gewürzen. (Foto: dpa)

Kreuzkümmel, Kurkuma, Chilipulver, Koriander und kleine grüne Curry-Blätter: Solche Gewürze sind aus der südindischen Küche nicht wegzudenken. Doch nicht nur in der Würze unterscheidet sie sich von der Küche im Norden. Es gibt viele eigene Gerichte zu entdecken.

Curry wichtigstes Gewürz

Rineesh Thaha brät gewissenhaft die Zwiebeln im Topf mit Kokosnussöl an. Die eingelegten Fischstücke sind schon drin, jetzt hebt er noch die Senfsamen, das Chili und die Curry-Blätter unter. Kurz danach ist das Essen fertig: Malabar Fish Curry, eines der beliebtesten Gerichte in Kerala. "Vor allem die Würze der Curry-Blätter ist typisch für die gesamte südindische Küche", erklärt der junge Koch des Hotels 'Serenity' in Vazhoor. Tatsächlich gibt es im Süden des großen Subkontinents ganz eigene Speisen - die hierzulande kaum bekannt sind.

Hauptsächlich nordindische Küche in Deutschland

"In Europa und den USA gibt es mittlerweile zwar viele indische Restaurants", sagt Sonu Koithara, der mehrere Jahre als Koch in Hotels in London und New York arbeitete. "Doch die repräsentieren meist nicht die gesamte indische Küche, sondern meist die nordindische." Das liege vor allem daran, dass diese Restaurants oft von nordindischen Emigranten eröffnet würden, die logischerweise die Küche ihrer Heimat weitergäben. Die Folge: Restaurants mit südindischen Spezialitäten sind in Deutschland ziemlich rar.

Rezepte
Leckere Rezepte finden
Rezepte: Mehr als 1000 Kochideen. (Foto: Archiv)

Schneller Snack, raffiniertes Dinner, klassische Küche - mit der Rezept-Suche finden Sie leckere Rezepte nach Ihrem Geschmack! Rezepte finden

Unterschiede zwischen der nord- und südindischen Küche

Das ist schade, denn wer glaubt, mit der nordindischen Küche auch die südindische zu kennen, täuscht sich. "Zwischen der Küche Nord- und Südindiens gibt es große Unterschiede", erklärt der Sous-Chef Kartheeswaran vom Temple Bay in Tamil Nadu. "Während im Norden viele cremige Soßen auf Joghurtbasis verwendet werden, kochen wir im Süden vor allem würzig." Europäer, die eher milde Küche gewöhnt sind, werden diesen Unterschied in der Tat schnell herausschmecken.

Scharf nicht gleich scharf

Die Schärfe allein macht die Gerichte aber nicht aus. "Früher wurden die Gewürze oft auch genutzt, um das Essen darin einzulegen und so für ein paar Tage haltbar zu machen", erläutert Koithara.

Scharf sei nicht gleich scharf, vielmehr komme es auf unterschiedliche Dosierungen an - und darauf, dass man verschiedene Gewürze verwende. Sous-Chef Kartheeswaran zählt einige typische auf: Kreuzkümmel, Kurkuma, Chilipulver, Koriander und natürlich die kleinen, grünen Curry-Blätter, die vielen südindischen Gerichten den intensiven und eher bitteren Eigengeschmack verleihen.

Reisfladen zu jeder Tageszeit

Vor allem aber wartet die Küche im Süden des Subkontinents mit eigenen Gerichten auf. Zum Beispiel Idlis. Das sind helle, weiche und gedämpfte Reisfladen, die beim Essen in verschiedene Soßen getunkt werden. "Wir essen sie zum Frühstück, zum Abendbrot oder aber auch zwischendurch als Snack", erklärt Kartheeswaran. Dosas gehören ebenfalls dazu: große und dünne Reis-Pfannkuchen, die optisch an Crêpes erinnern. Werden sie "masala" serviert, heißt das, sie kommen mit einer eingewickelten Füllung - vegetarisch, fisch- oder fleischlastig.

Kokosnussöl gibt eigenen Geschmack

Reis wird aber nicht nur zu Mehl verarbeitet, sondern steht fast immer auch in ganzen Körnern auf dem Tisch. Allerdings nicht nur eine Sorte, sondern oft mehrere. "Schließlich wird viel Reis im Süden Indiens angebaut", sagt Koithara. Genauso wie Kokosnüsse, die ebenfalls fest zur südindischen Küche gehören. Aber nicht nur die Milch als Zutat, sondern vor allem auch das Öl. "Kokosnussöl wird häufig zum Kochen und Braten verwendet und verleiht den Gerichten einen eigenen Geschmack."

Tischmanieren nach indischer Art

Übrigens: Besonders im Süden Indiens essen viele Menschen mit den Fingern. "Wir wollen das Essen spüren - so schmeckt es gleich noch besser", findet der Koch Kartheeswaran aus dem Bundesstaat Tamil Nadu. Dafür werden aber nicht die ganzen Hände, sondern nur die Fingerspitzen verwendet. Außerdem darf nur die rechte Hand benutzt werden. Wer zu Hause noch mehr Südindien-Feeling bekommen möchte, sollte das Essen nicht auf Tellern, sondern auf Bananenblättern servieren. Im Süden Indiens werden viele Speisen nämlich in die grünen Blätter gewickelt gereicht - oder die Blätter werden in die passende Größe geschnitten und als Einmal-Teller verwendet.

Küchenrückwand: Es müssen nicht immer Fliesen sein

 


dpa/tmn  

Inhalt versenden Versenden
Leserbrief An die Redaktion
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus.
Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Diese Mail an
mailing-ifrarr
Artikel versenden
Empfänger
Absender
Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
 

"Curry, Koriander und Kurkuma: Die südindische Küche lebt von Gewürzen " verlinken

Verlinken Sie uns, wenn Ihnen der Artikel "Curry, Koriander und Kurkuma: Die südindische Küche lebt von Gewürzen " gefallen hat.

 
schließen

Kommentare (0)

zum Forum

Thema: "Curry, Koriander und Kurkuma: Die südindische Küche lebt von Gewürzen "

Seite:

Kommentar schreiben

Name
Betreff
Kommentar: (Maximal 500 Zeichen)

Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Haken

Vielen Dank. Ihr Kommentar wurde versendet!

Kommentar schreiben



Zu diesem Artikel/Thema können keine weiteren Kommentare mehr abgegeben werden.

Kommentar melden

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

 

Haken

Vielen Dank! Ihr Hinweis wurde von der Redaktion entgegengenommen.
mailing-ifrarr

Shopping

Einkaufswelt
Himmlischer Weingenuss
Spitzenweine bei Hawesko

6 Fl. 2010er Condesa Eylo Verdejo + Karaffe für nur 39,- € statt 72,30 €. von Hawesko

Einkaufswelt
Passform-Mode für Damen
Premium-Mode mit perfekter Passform - von RAPHAELA by BRAX

Modische Multitalente für Business und Freizeit - für Frauen mit jedem Figur-Typ. zum XXL-Special

Einkaufswelt
Festnetz Flat Optionen
Festnetz Flat Option - Endlos ins deutsche Festnetz telefonieren. Volle Kostenkontrolle - von congstar.de

Endlos ins deutsche Festnetz telefonieren. Volle Kostenkontrolle. von congstar.de

Einkaufswelt
Stilsicher in jeder Situation
Stilvolle Herrenanzüge von Daniel Hechter

Modische Herrenanzüge von Daniel Hechter für Business und beson-
dere Anlässe. zum Special


Downloads & Shops

Minus 29%: CutOut PRO
CutOut PRO (Quelle: Softwareload)

Der Meister für feinste Freistellungen und präzise Montagen. mehr

THW Simulator 2012
THW Simulator 2012 (Quelle: rondomedia)

Fahrzeuge bergen, Brücken bauen und mehr. Jetzt kaufen


Aus anderen Bereichen

Den Bayern steht eine knüppelharte Zeit bevor
Bayern-Präsident Uli Hoeneß macht sich Gedanken um die Zukunft des FC Bayern. (Quelle: imago)

Die Konsequenzen des Chelsea-Dramas. mehr

Steinbrück: Sarrazin- Thesen sind "Bullshit"
Thilo Sarrazin verteidigt sein neues Buch in der Talkshow "Günther Jauch" (Quelle: dapd)

Rede-Duell gestern Abend bei Jauch. mehr


Anzeigen

Anzeige

Rezepte

Finden Sie leckere Rezepte

Detailsuche

Leser-Rezept
Eigene Rezepte eingeben
Wir veröffentlichen Ihre Lieblingsrezepte. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wir veröffentlichen Ihre Rezepte in unserer Rezeptsammlung. Rezepte hochladen

Augenblicke
Fotos des Tages
Ein feuriges Model schreitet beim Life Ball in Wien über den Laufsteg.   (Quelle: dpa\Georg Hochmuth)

Feuriges Model schreitet beim Life Ball über den Laufsteg. mehr

Anzeige

Zur breiten Ansicht
© Deutsche Telekom AG 2012

Anzeige