20.10.2010, 10:20 Uhr | AP/t-online/jlu
Über Brustkrebs wissen Frauen immer noch zu wenig. (Foto: imago)Über Brustkrebswissen viele Frauen immer noch zu wenig. Das ergab eine Umfrage unter 9000 Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren: So ist mehr als der Hälfte der Befragten nicht klar, dass es einen Zusammenhang zwischen steigendem Alter und dem Auftreten der Erkrankung gibt. Falsch ist auch die Vorstellung, dass die meisten Brustkrebsfälle auf eine erbliche Vorbelastung zurückgehen. Doch welche Ursachen und Risikofaktoren führen zu einer Erkrankung? Und wie kann man am besten vorbeugen? Wir sagen Ihnen, was jede Frau über Brustkrebs wissen sollte.
Mit 57.000 Betroffenen pro Jahr ist Brustkrebs in Deutschland die häufigste Krebsneuerkrankung bei Frauen. Doch die Ursache ist nur selten ein vererbter Gen-Defekt. Denn nur bei maximal zehn Prozent der Patientinnen führen diese so genannten Brustkrebsgene zu einer Erkrankung. "Das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, steigt mit dem Alter. Jüngere Frauen sind seltener betroffen als ältere", sagt Wolfgang Aubke von der Kooperationsgemeinschaft Mammographie. Nur bei etwa fünf bis zehn Prozent der Frauen mit Brustkrebs hat die Krankheit erbliche Ursachen. Das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt bei etwa 63 Jahren.
Jede 10. Frau in Westeuropa erkrankt an Brustkrebs. Daher ist Vorsorge und die richtige Therapie unverzichtbar. zum Video
Eine Ursache für die Tumorerkrankung ist fettes Essen.So verdoppelt sich die Wahrscheinlichkeit an Brustkrebs zu erkranken bei Frauen, die viel Butter, Margarine oder verarbeitetes Fleisch wie Wurst zu sich nehmen. Ein weiterer Risikofaktor ist Übergewicht. Der Grund: Im Fettgewebe bildet sich das weibliche Sexualhormon Östrogen. Und dies ist an der Entstehung von Brustkrebs beteiligt. Alkohol lässt den Östrogenspiegel ebenfalls steigen und kann deshalb zu der Krankheit führen. Bei Frauen, deren Hormontherapie in den Wechseljahren mehr als fünf Jahre dauert, verdoppelt sich sogar das Brustkrebsrisiko.
Auch einigeKosmetikprodukte stehen im Verdacht, die Bildung von Brustkrebstumoren zu begünstigen. Hierzu gehören beispielsweise Lippenstifte und Nagellacke. Denn viele dieser Produkte enthalten den Weichmacher Butylbenzylphthalat (BBP). Dieser imitiert das weibliche Hormon Östrogen und könnte deshalb das Brustkrebsrisiko erhöhen. Die Einnahme der Pille ist hingegen unbedenklich. Und auch Deos führen nicht zu einer Erkrankung. Das teilte die Deutsche Krebsgesellschaft im Frühjahr diesen Jahres mit. Ob ein Zusammenhang zwischen Rauchen und Brustkrebs besteht, ist noch unklar.
Bewegung nach den Wechseljahren hilft hingegen, das Brustkrebsrisiko zu senken. Dabei reicht es schon aus, wenn man jeden Tag etwa 30 Minuten zu Fuß unterwegs ist. "Doch es muss nicht immer Sport sein", sagt Karen Steindorf vom Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Denn auch Aktivitäten wie Gartenarbeit oder Radfahren wirken vorbeugend.
Für eine erfolgreiche Brustkrebsbehandlung ist es wichtig, die Krankheit früh zu entdecken. Deshalb haben Frauen zwischen 50 und 69 Jahren die Möglichkeit, alle zwei Jahre eine Mammographie machen zu lassen. "Liegt bei Patientinnen ab 40 Jahren ein erhöhtes Krebsrisiko vor, sollten sie sich jährlich einer Mammografie unterziehen", rät der Dr. Werner Harlfinger, Gynäkologe aus Mainz. Doch Frauen können auch selbst zur Krebsfrüherkennung beitragen. "Jeden Monat kurz nach der Regelblutung sollten Frauen ihre Brüste sorgfältig abtasten", sagt Harlfinger.
AP/t-online/jlu
Sibille schrieb:
am 4. Dezember 2011 um 16:24:47
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Abtasterei war sinnlos
in meinem Fall. Ich hab da kein Gefühl für entwickeln können. Der Tumor war so klein, dass er gut entfernt werden
konnte ohne Lymphknotenbefall. Die Chemo hab ich gut vertragen nicht zuletzt wegen meinem Helferlein von Petra Maria Scheid - Die homöopathische Krebstherapie. In dieser Kombination haben mir die Ärzte sogar dazu geraten und mich bei der Wahl der Mittel daraus unterstützt. Ich war auch nicht depressiv obwohl ich am Anfang schon Angst hatte. Ist jetzt ein halbes Jahr her das ganze.
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