02.12.2011, 17:38 Uhr | Ulrike von Leszczynski, dpa
Diagnose Brustkrebs - viele Frauen fühlen sich mit ihren Ängsten allein gelassen. (Quelle: imago)
Die Diagnose ist für Frauen ein Schock: Brustkrebs. Auch wenn die häufigste Krebsart bei Frauen heute dank Früherkennung inzwischen viel seltener ein Todesurteil ist, bleibt sie mit Ängsten besetzt. Eine neue Studie der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und anderer Fachverbände, die nun in Berlin vorgestellt wurde, mag Patientinnen nun etwas beruhigen: Die medizinische Versorgung an Brustkrebszentren mit Qualitätssiegel ist gut. Aber oft kommt die psychosoziale Betreuung zu kurz. Nach der Entlassung aus der Klinik können Frauen in ein tiefes Loch fallen.
18.000 Frauen sterben nach den jüngsten Daten des Robert Koch-Instituts in Deutschland jedes Jahr an Brustkrebs, 57.000 Frauen erkranken neu daran. Die Gesundheitspolitik hat auf diese Zahlen reagiert. Mit dem Start des Mammografie-Screenings hat jede gesetzlich versicherte Frau im gefährlichsten Brustkrebs-Alter zwischen 50 und 69 Jahren heute alle zwei Jahre Anspruch auf eine Früherkennungsuntersuchung. Das teure Verfahren läuft in Deutschland noch nicht lange genug, um aussagekräftige Belege für eine Senkung der Todesraten zu liefern. Nach ersten Erkenntnissen werden Tumore aber häufiger im Frühstadium entdeckt. Sie können auch oft durch Eingriffe entfernt werden, bei denen Frauen ihre Brust behalten.
Die Konzentration der gesamten Behandlung in spezialisierten Brustkrebszentren hat die Medizin nach Einschätzung der Fachverbände ebenfalls vorangebracht. 205 der rund 250 Zentren in Deutschland haben sich inzwischen freiwillig zertifizieren lassen. Durch die Kontrolle zahlreicher Vorgaben lässt sich die Qualität ihrer Arbeit messen und vergleichen.
Jede 10. Frau in Westeuropa erkrankt an Brustkrebs. Daher ist Vorsorge und die richtige Therapie unverzichtbar. zum Video
Die Ergebnisse der Überprüfung schlagen sich in der jüngsten Datensammlung von fast 50.000 Patientinnen nieder, laut der Deutschen Krebsgesellschaft einer der größten bislang erschienenen Studien. Ein Ergebnis: In Zentren mit Qualitätssiegel stimmen sich Onkologen, Strahlentherapeuten und Chirurgen häufig wie gewünscht untereinander ab - oft mit einem besseren Behandlungsergebnis für die Patientin. Aber nicht alle Zentren erreichen immer alle Soll-Werte. So ließen sich zum Beispiel Wundinfektionen nicht vollständig vermeiden. Die Kontrollergebnisse zeigten jedem einzelnen Zentrum, wo es nachbessern müsse, sagte Rolf Kreienberg, Vorsitzender der DKG-Zertifizierungskommission.
Auf mitfühlende Ärzte dürfen Patientinnen bei allen Optimierungsbemühungen der Medizin aber nicht immer hoffen. So mancher Mediziner, der einer Frau eine Brustkrebs-Diagnose eröffnet, macht dafür nicht einmal die Tür zu. An einigen Brustkrebszentren gibt es als Ergebnis der Patientinnenbefragung zu frühe Entlassungen aus rein ökonomischen Gründen. Für Fragen zu einer Rückkehr in den Job oder Hilfe für die Familie blieb keine Zeit. Auch der Übergang zu niedergelassenen Ärzten erwies sich manchmal als schwierig. "Für eine Patientin, bei der Diagnose oder Therapie zu schweren Angstzuständen oder einer Depression geführt haben, ist das ein untragbarer Zustand", sagt Karin Meißler, Vize-Bundesvorsitzende der Frauenhilfe nach Krebs. Qualitätssicherung dürfe nicht an der Kliniktür enden.
Hier finden Sie den passenden Arzt in Ihrer Nähe und sehen, wie andere Patienten ihn bewertet haben. Arztsuche starten
Quelle: dpa
Louisa schrieb:
am 29. Januar 2012 um 16:42:52
(0)
(0)
@Stefanie
Die homöopathische Krebstherapie von Petra Maria Scheid haben wir in unserer Selbsthilfegruppe auch. Ich muss sagen, das Buch ist
auch für die Angehörigen gut. Mein Mann hatte unerklärliche Kopfschmerzen als ich krank war bis wir gemerkt haben dass das seelisch war. Seine Halsmuskeln hatten sich total verspannt. Ich kann das Buch auch nur wärmstens weiterempfehlen als Ergänzung zu OP und allem was danach nötig ist.
mehr
Kommentar melden
Stefanie schrieb:
am 2. Dezember 2011 um 22:05:42
(1)
(0)
super Begleitbuch für die Seele
Ich hab das Begleitbuch für die ärztliche Behandlung bei Krebs, in meinem Fall Brustkrebs, von Petra Maria
Scheid - Die homöopathische Krebstherapie. Mein Arzt hat mir das empfohlen, obwohl Ärzte sonst ja eher nicht so für alternative Heilmethoden sind. Es hilft mir nicht nur bei Stimmungstiefs, die Nebenwirkungen von der Chemo und der Bestrahlung kamen bei mir damit gar nicht erst doll raus. Kann ich sehr empfehlen.
mehr
Kommentar melden
Gisela schrieb:
am 2. Dezember 2011 um 19:32:16
(1)
(0)
Brustkrebs
Was helfen die guten Vorschläge zur Arztwahl. Minderbemittelte müssten für jeden anderen Arzt noch einmal die Praxisgebühr
bezahlen, denn welcher Onkologe übverweist schon an einen Konkurrenten. Wenn man sich dazu entschließt, bekommt man oft die Auskunft, dass nur Privatpazienten angenommen würden. Die Screeningstellen lassen schließlich auch die Wahl, an wen man sich zur optimalen Behandlung wenden kann. Was hilft Erkennung, wenn die Behandlung unsicher ist.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

6 Fl. 2010er Condesa Eylo Verdejo + Karaffe für nur 39,- € statt 72,30 €. von Hawesko
Modische Multitalente für Business und Freizeit - für Frauen mit jedem Figur-Typ. zum XXL-Special
Endlos ins deutsche Festnetz telefonieren. Volle Kostenkontrolle. von congstar.de
Modische Herrenanzüge von Daniel Hechter für Business und beson-
dere Anlässe. zum Special