18.01.2011, 15:37 Uhr | afp
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. (Foto: Archiv) (Quelle: t-online.de)
Jede Frau kann ihr Risiko senken, nachden WechseljahrenanBrustkrebs zu erkranken. Etwa 30 Prozent der Fälle könnten durch mehr Bewegung und den Verzicht auf Hormonersatztherapien vermieden werden. Das fanden Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) Heidelberg heraus. In einer aktuellen Studie mit mehreren tausend Frauen analysierten sie Risikofaktoren für Brustkrebs.
Im Mittelpunkt der Untersuchung standen Faktoren wie die Einnahme von Hormonen zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden ("Hormonersatztherapie"), die körperliche Aktivität sowie Übergewicht und Alkoholkonsum, die bereits aufgrund früherer Untersuchungen als mögliche Risikofaktoren für die Entstehung von Brustkrebs galten.
Laut der Heidelberger Studie steigern vor allem die Hormonersatztherapie und Bewegungsmangel das Erkrankungsrisiko für Brustkrebs. So sind knapp 20 Prozent der Brustkrebsfälle nach den Wechseljahren auf Hormonpräparate zurückzuführen und rund 13 Prozent auf den Mangel an körperlicher Aktivität. "Ließen sich in diesen beiden Bereichen Verhaltensänderungen herbeiführen, könnten fast 30 Prozent aller Fälle von Brustkrebs nach den Wechseljahren verhindert werden", betonte Studienautorin Karen Steindorf. Alkohol und Übergewicht hätten hingegen einen geringeren Einfluss auf das Brustkrebsrisiko.
Jede 10. Frau in Westeuropa erkrankt an Brustkrebs. Daher ist Vorsorge und die richtige Therapie unverzichtbar. zum Video
In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 58.000 Frauen an Brustkrebs. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass unter anderem eine frühe erste Regelblutung, ein spätes Eintreten der Wechseljahre und das gehäufte Auftreten von Brustkrebs in der Familie mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko einhergehen. Diese Risikofaktoren machen zusammen rund 37 Prozent aller Fälle von bösartigem Brustkrebs nach den Wechseljahren aus. Allerdings lassen sie sich nicht beeinflussen.
Änderungen im Lebensstil hätten Frauen dagegen selbst in der Hand, betonten die Forscher. Sie raten ihnen daher zu mehr Bewegung und einem Verzicht auf Hormonersatztherapie, wo sie nicht unbedingt nötig ist.
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Quelle: AFP
Bine schrieb:
am 21. Januar 2011 um 09:52:12
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Brustkrebs
Alles Quatsch.Ich bin noch nicht in den Wechseljahren oder hatte eine Hormontherapie und trozdem hab ich Brustkrebs.Ich habe immer
sehr viel Sport getrieben lebe sehr gesund bin Nichtraucher.
Der ganze Misst entsteht wahrscheinlich von unseren Chemoverseuchten Nahrungsmitteln die uns als so super gesund angepriesen werden.
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Jule schrieb:
am 20. Januar 2011 um 14:49:30
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Brustkrebs
Man sollte doch wirklich auf gar nichts mehr hören! Heute erzählen Mediziner und solche, die es gerne wären dieses und morgen
jenes. Ist noch gar nicht lange her, da habe ich genau hier gelesen, dass Hormoneersatztherapien gar nicht so schlimm sind wie ihr Ruf aber z.B. Rauchen und Übergewicht eher Brustkrebs begünstigt. Jetzt ist wieder mal alles anders,
man fragt sich doch langsam ob viele Untersuchungen der Langeweile von "Experten" entgegenwirken sollen!!
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Gudrun schrieb:
am 20. Januar 2011 um 08:48:01
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Brustkrebs
Liest man die bisher eingegangenen Kommentare so stellt man - wie gesellschaftlich üblich - fest: ist doch alles "Quatsch" was
die da so feststellen. Wir brauch doch nichts tun, wir leben so weiter wie eh und jeh. Prima, wozu dann noch die wissenschaftlichen Untersuchungen oder Vorbeugungsmaßnahmen. Alles nicht notwenig, folgt man diesen Kommentaren, Hurra....!
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