09.06.2010, 14:15 Uhr | dpa/ jmi
Das Mammografie-Screening ist die am meisten verbreitete Methode, um Brustkrebs frühzeitig zu erkennen. (Foto: dpa)
Bei drei von vier Frauen mit Brustkrebs kann die Brust gerettet werden. Neue Operationstechniken, wie beispielsweise die Rekonstruktion durch Schweinehaut, machen es möglich, bei 72 Prozent der Patientinnen die Brust zu erhalten. Das sagte der Gynäkologe und wissenschaftliche Leiter der 8. Düsseldorfer Brustkrebskonferenz (DBCC), Mahdi Rezai.
Bei den neuen Methoden werden teilweise Netze aus Titan statt Eigengewebe eingesetzt, erklärte Rezai. Auch Schweinehaut werde verwendet, um die Brust wieder aufzubauen- dabei habe es bislang keine Abstoßungsreaktionen gegeben. Ein völlig neuer Weg ist zudem, Fett-Stammzellen zu isolieren und diese in die Brust zu injizieren, so dass die Brust neu aufgebaut wird. Auch die Operationszeiten ließen sich durch die neuen Rekonstruktionstechniken verkürzen - von früher sechs bis acht Stunden auf zwei bis zweieinhalb Stunden. Auf der Brustkrebskonferenz erörtern mehr als 1400 Fachmediziner und Wissenschaftler aus dem In-und Ausland drei Tage lang neue Therapien und Methoden, um die Brust bei krebskranken Frauen zu erhalten beziehungsweise wiederherzustellen.
Jährlich erkranken etwa 57.000 Frauen in Deutschland neu an Brustkrebs, rund 19.000 sterben daran. Die meisten Patientinnen sind älter als 60 Jahre. Brustkrebs ist die häufigste Tumorart bei Frauen in Deutschland. Rezai empfahl als Vorsorge die regelmäßige Röntgenuntersuchung der Brust. "Es gibt keine bessere Methode als die Mammografie", sagte er. Andere Vorsorgetechniken seien nur ergänzend.
Verbesserungsbedarf sehen Brustkrebs-Experten allerdings noch bei den Reihenuntersuchungen bei Frauen zwischen 50 und 70 Jahren, die seit fünf Jahren in Deutschland laufen. Nach Ansicht des Gynäkologen Professor Serban-Dan Costa von der Uniklinik Magdeburg sollte die Reihen-Mammografie auch auf Frauen über 70 Jahre ausgeweitet werden. Gerade in dieser Altersgruppe werde der Tumor im Drüsengewebe häufig erst in einem späten Stadium entdeckt. Bei der Teilnahme am Screening könnten Tumore eventuell früher identifiziert werden, so dass möglicherweise nur kleinere Operationen notwendig würden. Ob das Mammografie-Screening die Brustkrebsraten wirklich senkt, ist unter Wissenschaftlern jedoch umstritten.
Quelle: dpa
Troy schrieb:
am 27. Oktober 2011 um 02:12:19
(0)
(0)
Brustkrebs
Bin betroffener Mann ... Da ist net mit zu Spaßen ...
Kommentar melden
1947 schrieb:
am 26. Oktober 2011 um 21:05:29
(3)
(0)
OP Brust
Nachtrag meiner beiden Kommentare.
Der Arzt stritt es ab, dass er mit mir telefonierte, schweige denn dass ich ins KKH. müsste,
fragte mich welche Diagnose durch den Frauenarzt auf der Einweisung gestanden hätte, und warum mich die Ärzte operiert hätten.
War psysich am Boden zerstört, leider war in dem Schreiben kein Datum,
übrigens drei Monate nach der OP. kam ein zweites Schreiben ohne Datum,
es wäre alles okay. Wäre ein Datum vorhanden könnte ich mich wehren,
ohne nicht, kein Bewei
mehr
Kommentar melden
1947 schrieb:
am 26. Oktober 2011 um 20:50:25
(3)
(0)
OP Brust
Bei der OP entfernten sie ein drittel Innenleben der Brust, angeblich weil sie den Chip von der Stanzdiopsie nicht fanden. Brust war
voller Blutergüsse, bekam nicht einmal kalte Kompressen, erst nach mehrmaligen Anfragen. Fünf Tage nach der OP bekam ich einen Brief in dem sie mir gratulierten, dass bei der Stanzdiopsie alles okay war. Nach nochmaligem Telefonat meinerseits schoben sich mein Frauenarzt und Screeningarzt die Schuld gegenseitig zu.
Darum vorsicht beim Screening
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

6 Fl. 2010er Condesa Eylo Verdejo + Karaffe für nur 39,- € statt 72,30 €. von Hawesko
Modische Multitalente für Business und Freizeit - für Frauen mit jedem Figur-Typ. zum XXL-Special
Endlos ins deutsche Festnetz telefonieren. Volle Kostenkontrolle. von congstar.de
Modische Herrenanzüge von Daniel Hechter für Business und beson-
dere Anlässe. zum Special