
11.02.2010, 11:41 Uhr | msh
Bratkartoffeln - knusprig und goldgelb müssen sie sein. (Foto: imago)
Selbstgemachte Bratkartoffeln duften köstlich und machen sofort Appetit. Das ist zumindest die Theorie. In der Praxis sind Bratkartoffeln leider - auch im Restaurant - oft nur eine matschige, breiige Kartoffelmasse. Denn beim Zubereiten lassen sich jede Menge Fehler machen. Auch über die Frage, ob sich gekochte oder rohe Kartoffeln besser eignen, stritten sich schon Generationen von Köchen. Damit Ihre Bratkartoffeln in jedem Fall perfekt gelingen, gibt es hier Tipps und Tricks für beide Varianten.
Bratkartoffeln sind eine köstliche Beilage zu Schnitzel, Matjes oder - ganz einfach - zu einem Spiegelei. Sie werden je nach Vorliebe aus rohen oder gegarten Kartoffeln, zum Beispiel übrig gebliebenen Pellkartoffeln, zubereitet und mit oder ohne Speck, Zwiebeln, Salz und Pfeffer gebraten. Jede Kombination ist für den jeweiligen Koch die einzig richtige. Für alle Versionen gilt aber: Die Kartoffeln müssen in möglichst gleich dicke Scheiben geschnitten werden, es muss ausreichend Fett in die Pfanne, Speck und Zwiebeln dürfen nicht am Anfang mit dazu und es sollten nicht zu viele Kartoffelscheiben auf einmal gebraten werden.
Wie Bratkartoffeln schön knusprig werden und die nötige Würze bekommen. zum Video
Für die Version aus gekochten Kartoffeln nimmt man vorwiegend festkochende Sorten und kocht sie am Vortag bissfest vor. Schneiden Sie die Kartoffeln in gleichmäßige Scheiben - manche nehmen dafür einen Eierschneider. Würfeln Sie Speck und Zwiebeln klein. Am besten ist es, den Speck und die Zwiebeln vorher getrennt voneinander anzubraten. Dadurch wird alles perfekt gar, was beim gemeinsamen Anbraten oft nicht der Fall ist. Also zuerst den Speck in die Pfanne, dann herausheben und die Zwiebeln im Speckfett anbraten.
Zum Anbraten der Kartoffeln nimmt man je nach Geschmack Butterschmalz, auch Schweinschmalz oder Gänsefett ist gut geeignet. Wer es lieber pflanzlich mag, kann auch Oliven-, Raps- oder Sonnenblumenöl nehmen. Erhitzen Sie zuerst eine schwere Eisenpfanne oder eine beschichtete Pfanne. Dann kommt das Fett dazu und in das heiße Fett die Kartoffelscheiben. Jetzt nicht zu viel Rühren und die Kartoffeln erst vorsichtig wenden, wenn sie auf einer Seite braun sind. Am Schluss der Bratzeit den Speck und die Zwiebeln unterrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
Am besten geeignet für diese Version sind festkochende Kartoffelsorten. Die Kartoffeln werden in etwa 3 Millimeter dicke Scheiben oder auch kleine Würfel (Kantenlänge 1 Zentimeter) geschnitten und dann im Fett angebraten. Da das Fett bei dieser Variante nicht so heiß werden sollte, kann man auch eine Mischung aus Butter und Olivenöl verwenden. Geben Sie die Kartoffelscheiben oder -stückchen in die Pfanne. Achtung: Nicht zu viele Kartoffeln auf einmal in die Pfanne geben, lieber mit mehreren Pfannen arbeiten. Vorsichtig, bei mittlerer Temperatur braten, bis sie die gewünschte Bräunung haben. Das dauert mindestens 30 Minuten. Jetzt erst Speck und Zwiebeln dazugeben und noch weitere zehn bis 15 Minuten bei gelegentlichen Wenden braten. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer würzen.
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msh
helga schrieb:
am 20. März 2010 um 18:41:09
(0)
(0)
bratkartoffeln
wenn man bratkartoffeln aus rohen machen möchte, empfehle ich diese gut mit einem küchentuch abzutrocknen, dann spritzt es
nicht so.
ich mache meine immer in würfel und ausreichend fett, salzen gleich wenn ich die kartoffeln in der Pfanne habe, und wie bereits geschrieben nur bodenbedeckt. meine sind immer knusprig egal ob aus rohen oder gekochten kartoffeln.
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jochen schrieb:
am 20. März 2010 um 17:41:57
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(0)
Bratkartoffeln
Ich gebe 10 min vor schluß immer noch einen teelöffel senf mit in die pfanne. erst danach die speckwürfel und die Zwiebeln.
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Peter schrieb:
am 20. März 2010 um 17:20:10
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(3)
So ein Unsinn
Ja, schneidet die Scheiben schön gleichmäßig und wundert euch, daß die Stücke aneinander kleben. Wir sollen Sie dann noch
gleichmäßig braun werden. Von wem ist dieser Tip wieder, von diesem Köchlein mit dem Ziegenbart
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