
07.12.2011, 11:59 Uhr | vdb
Brathähnchen: So wird die Haut knusprig. (Foto: imago)
Schon beim Geruch von knusprig gebratenem Hähnchen läuft so manch einem das Wasser im Mund zusammen. Wie aber bereitet man das perfekte Brathähnchen zu, wie lange muss es im Ofen garen und welche Kräuter gehören in die Marinade? Wir verraten, wie das Geflügel zum Gaumenschmaus wird und wie Sie den Broiler gekonnt zerlegen.
Das frische Brathähnchen sollten Sie zunächst unter lauwarmem Wasser abwaschen und mit Küchenpapier abtupfen. Danach lassen sich unappetitliche Härchen mit einer Pinzette entfernen. Sind diese Vorbereitungen getroffen, geht es daran, die Marinade zuzubereiten. Sie trägt entscheidend dazu bei, dass die Haut am Ende schön knusprig und salzig wird. Eine leckere Öl-Würzmischung lässt sich aus Curry, italienischen Kräutern, Thymian, Paprikapulver, Salz, Pfeffer und neutralem Öl (am besten Rapsöl) zubereiten. Damit pinseln Sie das Geflügel von außen ein. Innen würzen Sie nur mit Salz. Aber Vorsicht: Zu viel Marinade lässt das Hähnchen verbrennen. Besonders zart und aromatisch wird Geflügel, das schon am Vortag mit Marinade eingeölt wurde. Das fertig gewürzte Huhn sollte etwa eine Stunde bei 180 Grad im Backofen gegart werden.
Für Fortgeschrittene bietet sich die Hähnchenzubereitung im Römertopf an, darin wird es besonders zart und aromatisch. Jedoch ist hier der richtige Moment abzupassen, in dem der Deckel vom Topf genommen wird, damit die Haut schön knusprig wird. Idealerweise garen Sie das Hähnchen 75 Minuten, bevor der Deckel abgenommen und die Haut knusprig gebraten wird. Dennoch lässt das Geflügel im Topf mehr Wasser und wird allein dadurch nicht so knusprig wie auf dem Ofenrost. Wer es lieber zart und dezent als rustikal mag, wird an dieser Zubereitungsart seine Freude haben. Wichtig ist beim Verwenden des Römertopfes, ihn vor dem Einsatz im Backofen mit Wasser zu füllen. Nur so kann der Ton sich im Vorfeld dehnen, sonst drohen Risse - im schlimmsten Fall platzt der Topf.
Gänsebraten oder Schmorgerichte - gerade in der Winterzeit mögen wir es deftig. Rezepte finden
Nach dem Garen sollte das Hähnchen saftig, knackig und schön braun sein. Vor dem Genuss kommt aber noch das fachmännische Zerteilen des Vogels. Mit dem richtigen Werkzeug und den richtigen Schnitten ist das Zerteilen nicht so schwer wie häufig angenommen wird. Zunächst sind Keulen und Flügel zu entfernen. Dabei sollten die Schnitte stets durchs Gelenk, nicht durch den Knochen gehen. Danach ist die Hühnchenbrust vom Korpus zu trennen. Noch ein kleiner Tipps: Das Fleisch von der Keule lässt sich besonders einfach abtrennen, wenn die Keule senkrecht gehalten und gerade geschnitten wird. Aber keine Sorge - Hähnchen darf auch mit der Hand gegessen und abgeknabbert werden.
vdb
Katja schrieb:
am 9. Mai 2010 um 11:48:18
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Hähnchen
Wir halten und züchten in Naturbrut unsere eigenen Brahmahühner, die Hähne werden mit 9 Monaten gegessen, und solange auf 2500qm
Freilauf gehalten. Sie schmecken wie Wildgeflügel, das kann man mit den gekauften Masthähnchen gar nicht vergleichen. So ein Hahn bringt dann auch locker 3,5 Kg Bratfertig auf die Waage. Und die Eier von solch gehaltenen Hühnern sind auch die reinste Delikatesse.
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Axel schrieb:
am 9. Mai 2010 um 10:53:16
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Brathähnchen
Gabriele spricht mir aus der Seele! Hoher Energieverbrauch- bei mäßigem Ergebnis- auf das gut erzeugte, geschmackvolle
Fleisch kommt es an- weniger auf die Würze- denn nur damit schmeckt eine gegrillte Schuhsohle auch ganz lecker.
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Leo schrieb:
am 5. Mai 2010 um 20:07:39
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Der Beste Geschmack
1. Bayrisch: Gewürz: Salz, Pfeffer, Kümmel, Paprika und etwas echte Butter oben auf das Hähnchen legen, in den
Brattopf zwei halbe Zwiebeln, ein Loorbeerblatt und zwei Nelken. 15 Minuten vor Ende noch geschälte Kartoffelstücke in den Topf legen.
2. Klassisch: Wie oben, aber kein Kümmel und keine Kartoffeln.
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