05.05.2011, 10:38 Uhr
Borreliose wird viel zu häufig unterschätzt (Foto: dpa)
Ärzte erkennen Borreliose allzu oft nicht oder unterschätzen die von Zecken übertragene Krankheit viel zu häufig. Darauf weisen Experten hin. "Es kann nicht sein, dass ein Patient von Arzt zu Arzt geht und die Diagnose nach zwei, drei Jahren immer noch nicht feststeht", beschreibt Wolfgang Zöller, der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, die derzeitige Lage, an der er unbedingt etwas ändern will.
Allerdings ist es auch nicht ganz leicht, die Krankheit richtig zu erkennen. Die Borreliose lässt sich nicht nur an einem Symptom festmachen, sondern äußert sich in vielerlei Beschwerden an den unterschiedlichsten Organen. Dazu gehören unter anderem Gelenk- und Rückenschmerzen, Lähmungen, motorische Probleme und Depressionen. Letztere können sogar der Auslöser für einen Selbstmord sein.
Ute Fischer, die Geschäftsführerin der Patientenorganisation "Borreliose und FSME Bund Deutschland" (BFBD) kritisiert die häufigen Fehldiagnosen. Außerdem hält sie es für einen unhaltbaren Zustand, dass sich aus Mangel an Fachleuten ein Ärztetourismus quer durch die Republik entwickelt hat. Ins gleiche Horn stößt Zöller: Er weist auf "deutliche Forschungsdefizite" hin und fordert "endlich ein gemeinsames Handeln von Ärzten, Wissenschaft und Krankenkassen".
Außerdem will der Patientenbeauftragte eine bundesweite Meldepflicht für Borreliose-Fälle einführen. Derzeit kann die Zahl der Erkrankungen nur geschätzt werden. Lediglich Berlin und die neuen Bundesländer haben eine solche Meldepflicht bereits eingeführt. Das Robert-Koch-Institut sammelt die Daten. Ihm wurden in den vergangenen Jahren jeweils rund 6000 Borreliose-Erkrankungen gemeldet.
Die Erreger der Borreliose, die Borrelien-Bakterien, gelangen über Zecken in den Körper. Ein deutlicher Hinweis auf eine Infektion ist eine ringförmige Hautrötung rund um die Einstichstelle. Die Erkrankung lässt sich bei rechtzeitiger Behandlung mit Antibiotika in den Griff bekommen.
Meckimesser schrieb:
am 17. Dezember 2011 um 16:19:43
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Borreliose
Der 3. Arztwechsel brachte das Ergebnis Borreliose. Dieser Arzt machte ein "großes Blutbild mit Borreliose". Vermutlich
aus Butgetgründen oder Unvermögen waren die Anderen nicht in der Lage dazu. Eher wegen Butgetüberschreitung!
Vielen Dank, an Hr. Dr. Cremonese für die gute und effektive Behandlung.
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Rose schrieb:
am 20. August 2010 um 19:15:29
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Zeckenbiss Therapie
Im Juni hatte ich nach einem Zeckenbiss 10 Tage später eine Rötung, die immer größer wurde. Mein Hausarzt sagte, in
Schleswig-Holstein gäbe es keine Borreliose. Daraufhin bin ich zum Hautarzt nach Hamburg , der hat mir sofort Docycyclin verschrieben und nach 3 Wochen war ich geheilt. Jetzt geht es mir bestens. Also immer einen Facharzt, sonst hätte es anders ausgesehen.
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Abbi schrieb:
am 19. August 2010 um 07:54:42
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Borreliose
Ich hatte KEINE Hautrötung um die Einstichstelle herum und trotzdem war ich infiziert! Es ist ein Irrglaube der Ärzte, daß wenn
die Hautrötung um den Stich fehlt, keine Infektion stattgefunden haben kann! Ein Borreliose Test sollte immer 6 Wochen nach jedem Zeckenbiss erfolgen!
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