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Bohrmaschinen im Test: Bloß nicht billig bohren

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Bloß nicht billig bohren

22.04.2010, 15:08 Uhr | cme

Bohrmaschinen im Test: Billige Bohrmaschinen bohren schlecht. (Foto: imago)

Billige Bohrmaschinen bohren schlecht. (Foto: imago)

Bei Werkzeugen sollte man nicht am falschen Ende sparen. Billige Bohrmaschinen bohren meist schlecht, im schlimmsten Fall droht sogar Gefahr für die Gesundheit. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Stiftung Warentest von zehn Bohrmaschinen unter 50 Euro. Sechs der zehn Geräte erhielten das Testurteil "mangelhaft". Die häufigsten Kritikpunkte: Schlechte Bohrleistung, Materialmängel und schwacher Akku. Nur drei Bohrer wiesen eine befriedigende Leistung auf.

Nur drei Geräte mit befriedigender Leistung

Die Tester unterzogen je fünf Akku-Bohrschrauber und fünf Schlagbohrmaschinen einem gründlichen Leistungstest. Das Ergebnis: Nur drei Geräte schnitten mit "befriedigend" ab: die Schlagbohrmaschine "OK ED-E 710 MX" für 20 Euro, sowie die beiden Akku-Bohrschrauber "Bavaria by Einhell BCD 14,4 Li" für 50 Euro und "Ergotools Pattfield EAS 10,8 Li" für 29 Euro. Als gerade noch "ausreichend" bewerteten die Tester die Leistung der Schlagbohrmaschine "Skil 6280" für 35 Euro. Alle anderen Geräte fielen mit "mangelhaft" durch.

Brandgefahr, Lichtblitze und Getriebebruch

Bei drei Maschinen war die Verarbeitung so schlecht, dass der Kunststoff bei Kontakt mit einem heißen Draht in Flammen aufging. Das könne zum Beispiel bei einem Kurzschluss geschehen, so die Tester. In den Griffen zweier Geräte fand sich zudem eine erhöhte Konzentration von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK), die als Krebs erregend gelten. Die Schlagbohrmaschinen hielten zudem den Dauerprüfungen nicht stand: Bei längerer Anwendung kam es bei vier Geräten zu Lichtbögen. Das sind kleine Blitze, welche die Geräte schrottreif machen können. Bei der "Basic B-SB 500 E" brach bei Daueranwendung sogar das Getriebe. Der Tipp der Warentester: Wenn es denn ein Billigbohrer sein muss, unbedingt den Kassenbon aufheben. Treten innerhalb der ersten zwei Jahre Schäden auf, bekommt man ein neues Gerät oder das Geld zurück.

Zuhause Akkuschrauber im Test


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Kommentare (32)

zum Forum

Thema: "Bohrmaschinen im Test: Bloß nicht billig bohren"

Emixer schrieb: am 29. April 2010 um 17:52:50
(0) (0) Billig-Scheiße
An diesem ganzen Billig-Zeug wird irgendwann die gesamte Weltwirtschaft zu Grunde gehen, Rohstoffe verschwendet,
Billigländer ausgenutzt, Hauptsache ich habe jetzt meinen Vorteil. In Europa fängt es schon an: Griechenland, Spanien, Portugal, Irland und so weiter..........
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Willi schrieb: am 26. April 2010 um 16:43:37
(0) (0) Verschiedene Ansprüche
Roulette schrieb: Liga wie Bosch und co. spielen. In einer Liga wie : Hilti oder Makita, hat Bosch absolut nichts
zu suchen !!!! Wer Bosch als Topligist einstuft, hat von richtigem Profiwerkzeug absolut nkeine Ahnung !!!
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Haijmwer Kähr schrieb: am 26. April 2010 um 16:00:43
(0) (0) Billig ist nicht gleich schlecht !
Meine billige B&D quitscht und kreischt, bohrt aber noch wie am ersten Tag ! Meine teure DeWalt mußte zur
Reparatur, die fast so viel gekostet hat wie wie ein Neugerät ! Und statt einer teuren kann man immerhin zehn Billigmaschinen nacheinanderkaufen.
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