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Bluthochdruck: Die schleichende Gefahr Bluthochdruck

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Bluthochdruck - die schleichende Gefahr

31.10.2007, 16:41 Uhr | cme, ag

Blutdruck: Richtig Blutdruck messen. (Foto: imago)

Beim Blutdruckmessen kommt es auf das richtige Gerät an. (Foto: imago)

Er verursacht nahezu keine Beschwerden und gehört dennoch zu den größten Gefahren fürs Herz: Der Bluthochdruck (Hypertonie) betrifft Schätzungen der Deutschen Hochdruckliga e.V. zufolge mindestens zwölf Millionen Menschen in Deutschland. Wird er nicht behandelt, drohen Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenschäden - und schlimmstenfalls der Tod. So sinkt die Lebenserwartung bei unbehandelter Hypertonie statistisch gesehen um elf Jahre. Nur etwa jeder zweite Betroffene weiß von seiner Krankheit, nur jeder vierte wird richtig behandelt. "Jeder sollte seinen Blutdruck kontrollieren lassen", sagt Prof. Hermann Haller, Vorsitzender der Deutschen Hochdruckliga. Besonders wichtig seien die Messungen bei Menschen über 45 Jahren, Übergewichtigen und Patienten mit anderen Risikofaktoren wie Diabetes oder Fettstoffwechsel-Erkrankungen.

Risiken, Vorbeugung, BehandlungAntworten zum Bluthochdruck
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Ursachen meist unbekannt

Damit unsere Organe und Muskeln permanent mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden, pumpt unser Herz pausenlos Blut durch den ganzen Körper. Bei körperlicher Anstrengung oder Stress wird der Druck in den Gefäßen erhöht, damit mehr Leistung möglich ist. Dies tut nicht weh und verursacht keine Beschwerden. Ist der Druck allerdings dauerhaft erhöht, schadet dies den Gefäßwänden. Vor allem wenn weitere Risikofaktoren vorliegen, können sich die Gefäße verengen, es drohen Schlaganfall oder Herzinfarkt. Die Ursachen für dauerhaft erhöhten Blutdruck sind weitgehend unbekannt. Zwar gilt als sicher, dass sowohl genetische Faktoren als auch der Lebensstil eine Rolle spielen. Doch nur in fünf bis zehn Prozent der Fälle lässt sich eine eindeutige Ursache, zum Beispiel ein Nierenschaden, feststellen.

Abspecken schont Herz und Gefäße

Doch ab wann gilt der Blutdruck als zu hoch? Eine einmalige Messung gibt hier wenig Aufschluss. „Falls Ihr Arzt erhöhte Werte feststellt, sollten drei standardisierte Messungen in Ruhe erfolgen“, so Prof. Haller. Erst wenn alle drei Messungen Werte über 140/90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) ergeben, liegt ein behandlungsbedürftiger Bluthochdruck vor. Nicht immer müssen gleich Medikamente verordnet werden. Vor allem übergewichtige Patienten können durch eine Änderung Ihres Lebensstils viel bewirken. So zeigt eine aktuelle Studie: Bei jedem zweiten übergewichtigen Hypertoniker sinken die Blutdruckwerte, sobald das Gewicht verringert wird. Auch moderater Ausdauersport, genügend Schlaf und eine salzarme Ernährung wirken sich positiv auf den Blutdruck aus.

Salzarme Ernährung hilft nicht jedem

Doch gerade von der salzarmen Ernährung darf man sich nicht zu viel erhoffen. "Manche Menschen sind salzsensitiv und profitieren von einer salzarmen Ernährung", so Prof. Haller. Bei anderen hingegen beeinflusse die aufgenommene Salzmenge den Blutdruck überhaupt nicht. In der Praxis würden jedoch selten Tests auf Salzsensitivität durchgeführt. Daher gelte die Empfehlung, sich salzarm zu ernähren, für alle Hypertoniker. Und auch zur Vorbeugung wird der sparsame Umgang mit Salz empfohlen.

Medikamente - ja oder nein?

Leider reicht die Empfehlung zu einem gesunden Lebensstil häufig nicht aus. Dann werden Medikamente verordnet, die den Blutdruck in Schach halten. Etwa jeder dritte Patient benötigt sogar mehrere verschiedene Medikamente, bis sich der Blutdruck normalisiert. Wichtig sind sowohl die zuverlässige Einnahme als auch die regelmäßigen Kontrollen des Blutdrucks beim Arzt.

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Kommentare (32)

zum Forum

Thema: "Bluthochdruck: Die schleichende Gefahr Bluthochdruck"

Rainer schrieb: am 23. April 2012 um 17:01:09
(11) (1) Blutdruck
Geh gesund zum Arzt und du kommst krank wieder heraus. Die Pharmaindustie lacht sich kaputt.Denn die sind es doch,die uns
beibringen will ein Blutdruck 140/90 sei zu hoch.Früher war 200/100 normal.Doch dann kamen die sogenannten Experten und setzten ihn immer weiter runter.Irgendwann sind wir bei 000/000.Und dann?Arme Pharmaindustie.
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aivas schrieb: am 16. April 2012 um 10:04:59
(10) (1) Bluthochdruck
Ganz alte Methode,wird am Klinikum Oldenburg praktiziert Arterien der Nieren zum teil werden verödet .Erfolg zwischen 3und 6
Monaten Blutdruck fast normal ganz wenig Medikamente.Wenn überhaupt
mehr Kommentar melden

Mann 67 schrieb: am 4. April 2012 um 11:06:02
(10) (0) Bluthochdruck
Habe seit über 40 Jahren Bluthochdruck (meist 160 zu 100). Nehme nur ein Medikament (Blopress 16 mg) Mein Arzt meint, ich
soll den Blutdruck noch senken und verschreibt mir zusätzliche Medikamente, die ich fast alle nach einer Woche wieder abgesetzt habe weil ich wie besoffen durch die Gegend laufe. Meine Blutgefäße und Organe sind Top in Ordnung (laut CT). Mein Bruder mit gleichem Bluthochdr, ein paar Jahre älter als ich, hat etliche Medikamente geschluckt und ist mit 67 Jahren gestorben.
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