01.09.2011, 09:26 Uhr | dpa/dapd/t-online
Blaue Kartoffeln, hier der Blaue St. Galler, können hohen Blutdruck senken. (Quelle: imago)
Wer unter Bluthochdruck leidet, sollte laut einer amerikanischen Studie öfter Kartoffeln essen. Menschen, die regelmäßig blaue Kartoffeln verspeisten, konnten ihren Blutdruck nachweislich senken, so das Ergebnis des Forscherteams um Joe Vinson von der Universität Scranton (US-Staat Pennsylvania). Hohe Werte kann man aber auch mit anderen Methoden senken: Bluthochdruck natürlich behandeln.
Für die Studie aßen die 18 vorwiegend übergewichtigen Bluthochdruck-Patienten einen Monat lang blaue Kartoffeln: zweimal am Tag sechs bis acht der golfballgroßen Knollen mit Schale. Die Kartoffeln wurden ohne Öl in der Mikrowelle zubereitet. Ansonsten hielten sie sich an ihren gewöhnlichen Speiseplan. Die Probanden sollten die blauen Exoten essen, weil farbige Früchte und Gemüse besonders viele sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, erklärten die Forscher. Diese Stoffe gelten als gesundheitsfördernd.
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Während der Untersuchung maßen die Forscher sowohl den systolischen oder oberen Blutdruck als auch den diastolischen oder unteren Blutdruck. Das Ergebnis: Durch die Kartoffel-Diät wurde der systolische Blutdruck im Schnitt um 3,5 Prozent, der diastolische um 4,3 Prozent gesenkt. Zudem nahm keiner der Teilnehmer an Gewicht zu. "Die Kartoffel hat einen unverdient schlechten Ruf, der dazu geführt hat, dass viele sie meiden", sagte Vinson. Liebhaber von Pommes und Kartoffelchips könnten sich allerdings nicht über die Ergebnisse freuen: Denn die hohen Temperaturen, bei denen die Produkte hergestellt werden, zerstören einen Großteil der gesunden Inhaltstoffe der Kartoffel, so die Forscher. Zurück blieben vor allem Stärke, Fett und Mineralien.
Um hohe Blutdruckwerte natürlich zu senken, muss man aber nicht zwangsläufig zur Kartoffel greifen. Auch eine eiweißreiche Ernährung mit viel Milch oder Soja kann den Blutdruck positiv beeinflussen, ergab eine US-Studie von der Tulane University School of Public Health and Tropical Medicine in New Orleans.
Auch eine kaliumreiche und natriumarme Ernährung kann helfen, hohe Werte zu senken: Sie bewirkt eine vermehrte Wasserausscheidung, eine Entspannung der Gefäße und dadurch eine Blutdrucksenkung. Mit pflanzlichen Nahrungsmitteln kann die wünschenswerte Aufnahme von Kalium erhöht werden. Es kommt insbesondere in Obst (Bananen), Gemüse, Hülsenfrüchten, Kartoffeln, Reis und Getreideprodukten vor. Zugleich sind pflanzliche Nahrungsmittel äußerst natriumarm. Natürliche Mineralwässer haben einen sehr unterschiedlichen Natriumgehalt. Bluthochdruckpatienten sollten eher natriumarme Mineralwässer bevorzugen, die weniger als 100 Milligramm Natrium in einem Liter enthalten.
Eine ballaststoffreiche Ernährung ist ebenfalls empfehlenswert für Patienten mit Bluthochdruck. Zu den ballaststoffreichen Nahrungsmitteln gehören alle Vollkornprodukte, Haferflocken, Hafer- und Weizenkleie, Naturreis, Kartoffeln, Gemüse und Obst. Sie enthalten unverdauliche Kohlenhydrate (z.B. Faserstoffe, Pflanzenschleime und Pektine). Besonders günstig wirken Ballaststoffe aus Bohnen und Pektine aus Äpfeln, Zitrusfrüchten und anderem Obst auf den Blutdruck. Hinzu kommt, dass Ballaststoffe den Cholesterinspiegel senken. Bluthochdruckpatienten und Menschen mit zu hohen Cholesterinwerten sollten täglich mindestens 30 bis 35 Gramm Ballaststoffe zu sich nehmen.
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dpa/dapd/t-online
wolle schrieb:
am 1. September 2011 um 14:06:51
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(1)
@sandra
Stell dir mal vor, du macht Purre` und setzt mit dem Spritzbeutel einen Kranz auf dem Tellel in der mitte etwas Porrégemüse und
oben auf einen weißfisch (Rotbarsch, Heilbutt o.s.) gebtaten dazu, ist doch ein schönes Farbspiel, oder?
Bin newage Hobbykoch
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Chef schrieb:
am 1. September 2011 um 13:36:55
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(1)
signifikant
wenn man gar nichts ißt, sinkt der Blutdruck bestimmt auch - auch mindestens um 3,5%...
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Nathan schrieb:
am 1. September 2011 um 13:35:12
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(3)
Blutdruck
Blutdruck ist ein Erfordernis. Hormone (Wasserstoff-Sauerstoffverbindungen) treiben den Blutdruck natürlich in die Höhe wie unser
Stoffwechsel selbst. Zu wenig Sauerstoff, zu viel Säuren oder CO2 im Blut, also Ver-und Entsorgungsengpässe, führen zu veränderten Drücken, haben also immer eine Ursache. Physikalische Engpässe durch Arterienverkalkungen, und/oder Zellmembran-oder Erythrozyten-Verhärtungen beeinflussen den Erfordernis-Druck, der selber keine Krankheit ist! Aus hartmanntheorien.de
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