21.04.2010, 11:00 Uhr | jlu/vdb
Der Genuss von zu viel scharf angebratenem Fleisch oder Fisch kann das Risiko erhöhen, an Blasenkrebs zu erkranken. Zu diesem Ergebnis kommen amerikanische Wissenschaftler von der University of Texas. Für ihre Studie werteten die Forscher die Daten von über 1700 Patienten über zwölf Jahre lang aus. Bei den Untersuchungspersonen, die viel rotes Fleisch konsumierten, lag die Wahrscheinlichkeit für Blasentumore um die Hälfte höher als bei denjenigen, die weniger rotes Fleisch verspeisten.Doch auch die Zubereitungsart hatte Einfluss auf das Krebsrisiko.
Verantwortlich für diesen Zusammenhang sind die sogenannten heterozyklischen aromatischen Amine (HAA). Diese Stoffe sind bereits als Krebserreger bekannt, sie sollen zum Beispiel die Entstehung für Darmkrebs begünstigen. HAA bilden sich vor allem dann, wenn Muskelfleisch ab einer Temperatur von 220 Grad zubereitet wird. Als besonders gefährlich erwiesen sich scharf angebratene Steaks, Koteletts, gebratener Speck oder Hühnchenfleisch. Aber auch wer Fisch zu stark anbrät und Fleisch frittiert oder grillt, erreicht dabei hohen Temperaturen, bei denen die gesundheitsschädlichen Substanzen entstehen. Beim Kochen, Dünsten oder Garen in der Mikrowelle entstehen Amine hingegen nicht.
Zudem ergab die Studie, dass auch der Grad des Durchbratens ein entscheidender als Risikofaktor für Blasenkrebs ist. So konnten die Studienteilnehmer, die halbgares Fleisch bevorzugten, die Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung um die Hälfte reduzieren – ein "medium" zubereitetes Steak ist also dem "well-done" vorzuziehen.
Blasenkrebs ist die fünfhäufigste Krebsart, jedes Jahr gibt es 28.000 Neuerkrankungen in Deutschland.Ein erstes alarmierendes Zeichen für eine mögliche Erkrankung ist blutiger, rot-braun gefärbter Urin, der ohne Schmerzen ausgeschieden wird. Treten diese Symptome auf, sollte man in jedem Fall den Hausarzt oder einen Urologen aufsuchen, um die Ursache abzuklären. Gefärbter Urin und Schmerzen sind auch Anzeichen einer fortgeschrittenen Blasenentzündung. Eine langwierige, chronische Harnwegsentzündung kann wiederum Ursache eines Blasenkarzinoms sein.
Blasenkrebs ist eine Krebsart, die meist ältere Menschen trifft. Durchschnittlich erkranken Frauen im Alter von 74, Männer mit 69 daran. Allerdings lassen sich die Risiken bereits in jüngeren Jahren ausschalten. Rauchen gilt als Hauptrisiko. Die krebserregenden Substanzen des Zigarettenrauches werden von der Niere aus dem Blut gefiltert und gelangen mit dem Urin in die Blase. Dort wirken sie so lange schädlich, bis sie wieder ausgeschieden werden.
Auch bestimmte Berufsgruppen haben ein erhöhtes Risiko für Blasentumore. So kommen zum Beispiel Zahntechniker, Friseure und Arbeiter in der Chemie-, Stahl- und Lederindustrie oft in Kontakt mit giftigen Aminen. Beim Abbau in der Leber entwickeln sie Krebs begünstigende Eigenschaften. In der Diskussion stehen außerdem chemische Haarfärbemittel, da diese krebserregenden aromatische Amine enthalten können.
Zudem sollen künstliche Süßmittel, wie sie besonders in Light-Produkten enthalten sind, Karzinome in der Blase begünstigen. Tierversuche haben bewiesen, dass der gängige Süßstoff, bestehend aus Saccarin und Zyklamat, das Risiko, an Blasenkrebs zu erkranken, erhöht.
jlu/vdb
Ziu57 schrieb:
am 21. April 2010 um 16:58:28
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Das Risiko
einem Blasenkrebs zu entgehen liegt doch somit auf der Hand. Überhaupt dann, wenn man garnichts mehr isst!
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ADLER schrieb:
am 21. April 2010 um 14:18:50
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Blasen-Krebs
Wer solchen Ami-Quatsch glaubt wird wieder einbmaol nur verblödet, vielleicht ist das so bewußt auch gemeint !
Ich kenne
einige an Blasen-Krebs Erkrankte, die weder Steaks gegessen noch geraucht haben und doch daran erkrankt waren.
Nach der Devise: von den Amis lernen - heißt siegen lernen ? Llaßt Euch bloß nicht weiter von diesen Alleswissern und Allerkönnern, den Amis, verblöden oder manipulieren!
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Bolle schrieb:
am 21. April 2010 um 13:40:31
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Unsinn
So ein Unsinn, wen`s erwischt den erwischts halt. Soll jeder machen was er will. Helmut Schmidt lebt auch noch und pafft fröhlich wie
ein Schornstein. Sollen die ganzen Asketen ruhig auf alles verzichten was einigermaßen Geschmack hat, wenn se mit 60 Krebs haben, wer se wahrscheinlich sagen: "aber hab doch dies und das nie getan, wie konnte mir das bloß passieren?" LÄCHERLICH!!!
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