14.12.2011, 14:18 Uhr | vdb
Bettwanzen breiten sich zurzeit in deutschen Großstädten immer mehr aus. Doch nun fanden Forscher etwas heraus, das zumindest Männer beruhigen dürfte: Wer über eine dichte Körperbehaarung verfügt, wird seltener von den lästigen Parasiten gebissen. Was Sie sonst noch über Bettwanzen wissen sollten.
Die Forscher um Michael Siva-Jothy an der Sheffield University untersuchten 29 Probanden, mit dem Ergebnis, dass stark behaarte Männer seltener gebissen wurden. "Unsere Untersuchung zeigt, dass eine dichte Körperbehaarung besser vor Parasiten schützt. Die Nerven an den Haarwurzeln warnen uns und geben uns die Möglichkeiten, die Körperstelle zu schützen", sagte Siva Jothy. Zudem lieben Bettwanzen Körperschweiß, an den sie bei einer dichten Behaarung schlechter gelangen. Allerdings bringt dichtes Körperhaar auch Nachteile mit sich, denn in den Haaren können sich Parasiten auch besser verstecken, relativieren die Forscher ihre Untersuchung.
Extrem juckende und massiv allergische Hautreaktionen können die höchst unangenehme Folge eines Wanzenstichs sein. Denn die birnenförmigen Sechsbeiner sondern beim Stechen einen Stoff ab, der neben Schlafstörungen auch starke allergische Reaktionen verursachen kann. Dann können Antihistamin-Salben helfen. Auch Erreger wie Borreliose, Hepatitis und sogar HIV seien bei Wanzen schon gefunden worden. Eine Übertragung auf den Menschen wurde aber nicht nachgewiesen.
Bettwanzen sind jedoch kein Problem mangelnder Hygiene. Sie können unbemerkt in Koffern und Taschen mitreisen, vor allem aber auch in Kartons auf Lastwagen, Schiffen, Zügen und Flugzeugen. Bettwanzen lieben Hölzer und Kartonagen. Wenn die Biester erstmal irgendwo drin sind, breiten sie sich aus und sind auch in blank geputzten Kachelstudios und sehr gepflegten Wohnungen zu finden. Noch vor zehn Jahren galten Wanzen als ausgerottet. Ein untrügliches Zeichen für Wanzenbefall seien die Kotspuren, die in Form von kleinen schwarze Punkte auf Tapete und Bettrahmen zu finden sind.
Wurden im Haushalt Bettwanzen entdeckt, sollten Sie einen professionellen Schädlingsbekämpfer rufen. Dann gibt es viel zu tun: Möbel müssten auseinandergebaut, Ritzen mit Silikon zugestopft und die Matratze möglicherweise ausgewechselt werden. Die preiswerteste und am wenigsten aufwendige Methode ist die Anwendung von Insektiziden. Allerdings kann es schon mal sein, dass das nicht gleich von Anfang an funktioniert. Deutlich aufwendiger ist es hingegen die Tierchen mit Hitze - über 55 Grad - oder Trockeneis zu bekämpfen.
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vdb
Wernberg schrieb:
am 17. Dezember 2011 um 14:09:39
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Wanzen
Dann doch lieber einen Jaguar in der Garage als eine Wanze im Bett.
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Papadopolos schrieb:
am 17. Dezember 2011 um 14:07:36
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Wanzen
Nun fällt die Wahl aber schwer. Bei Körperbehaarung keine Wanzen aber evtl. Flöhe. Was ist leichter zu ertragen? Gutes Rad ist teuer.
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Tunix schrieb:
am 17. Dezember 2011 um 14:01:42
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Vfs Wanzen ?
Sind das womöglich die berüchtigten Wanzen vom Vfs-Verfassungsschutz ? Was suchen die bei mir im Bett ? Ich hatte kürzlich
gegen den Schirm- und Finanzmarkt-Betrug demonstriert. Vielleicht schläft sogar ein IM unterm Bett ? Die Ex-Stasileute müssen schließlich beschäftigt werden. Könnte doch sein, oder ?
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