20.12.2011, 09:27 Uhr | akl
Taubheitsgefühle in Armen und Beinen können auf einen Bandscheibenvorfall hinweisen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Bandscheiben sind die Stoßdämpfer unserer Wirbelsäule und sorgen dafür, dass die Wirbelkörper nicht aneinander reiben. Sie sind weich und elastisch - fast wie ein Weingummi - haben eine stabile Haut und bestehen im Inneren aus einer gelartigen Masse. Tritt der weiche Kern der Bandscheibe durch die spröde gewordene Hülle aus, spricht man von einem Bandscheibenvorfall. Das Bandscheibengewebe verlagert sich und drückt auf die Nerven. Lähmungen in Armen und Beinen können die Folge sein.
Eine gesunde Bandscheibe hält eine ganz Menge aus und kann aus jeder Verformung wieder in die Ursprungsform zurückkehren. Im Laufe der Zeit verliert sie Wasser und somit auch an Elastizität. Verformungen kann sie dann nicht mehr ausgleichen. Die Haut, die die Bandscheibe überzieht, hat ihre Schwachstelle in der Nähe des Wirbelkanals. Dies führt dazu, dass sich der gelartige Inhalt der Bandscheibe in Richtung Rückenmarkskanal drückt. Drückt diese Vorwölbung auf die Nerven, löst das Schmerzen, Taubheitsgefühle und Lähmungserscheinungen aus. Man spricht von einem Bandscheibenvorfall. Die meisten Vorfälle treten im Alter zwischen 30 und 50 Jahren auf, so das Deutsche Grüne Kreuz.
Ein typisches Symptom für einen Bandscheibenvorfall sind Rückenschmerzen. Aber es können auch Gefühlsstörungen oder Lähmungen in Armen, Beinen und Füßen auftreten. Oft strahlen die Schmerzen in andere Regionen des Körpers aus. Abhängig davon, welcher Teil der Wirbelsäule betroffen ist, können die Schmerzen im Nacken oder im unteren Rücken auftreten. Ein Alarmsignal sind nachlassende Schmerzen in Kombination mit Taubheitsgefühlen an Armen und Beinen. Dann sind die Fasern der Bandscheibe, die den Schmerz weiterleiten, bereits zerstört. Ist zudem der Wirbelkanal eingeengt, kann es zu Gangstörungen bis hin zu Querschnittlähmungen kommen. Bei Taubheitsgefühlen muss man auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
Beim Rückenstrecken auf dem Ball werden Schultern und Rücken effektiv trainiert. zum Video
Einen Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule erkennt man an Schmerzen im unteren Rücken. Die Schmerzen strahlen in die Beine aus und lassen meist nach, wenn das Bein angezogen wird. Auch Niesen, Husten und Pressen beim Stuhlgang löst Schmerzen aus. Die Betroffenen können das Bein im gestreckten Zustand kaum hochheben. Bandscheibenvorfälle im Bereich der Lendenwirbelsäule sind am häufigsten, so das Deutsche Grüne Kreuz. Schmerzt hingegen der Nacken, weist das auf einen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule hin. Oft strahlt der Schmerz in die Schulter oder zwischen die Schulterblätter aus. Kopfschmerzen, Schwindel und Muskelverhärtungen sind weitere Symptome.
Schäden in der Bandscheibe sind altersbedingte Verschleißerscheinungen. Einseitige Belastungen, schweres Heben, Fehlhaltungen, Bewegungsmangel, Übergewicht sowie eine schwache Rumpf- und Rückenmuskulatur beschleunigen die Abnutzung. Bandscheibenschäden sind zudem genetisch vorprogrammiert. Laut dem Deutschen Grünen Kreuz lassen sich mehr als 60.000 Menschen jedes Jahr an der Bandscheibe operieren.
Viele Betroffene klagen nach dem Eingriff über Rückenschmerzen, bei manchen wird das Rückenleiden sogar chronisch. Eine Operation ist also nicht immer die Lösung, oft ist es das Narbengewebe, das später noch Schmerzen bereitet. Betroffene sollten mit ihrem Arzt über alternative Behandlungsmöglichkeiten sprechen. Krankengymnastik und Schmerztherapien sind gängige Behandlungswege. Bei Lähmungserscheinungen kommen die Betroffenen um eine Operation allerdings nicht herum.
ratgeber.t-online.de -Bandscheibenvorfall: Es kann jeden treffen
Hier finden Sie den passenden Arzt in Ihrer Nähe und sehen, wie andere Patienten ihn bewertet haben. Arztsuche starten
akl
Dieter schrieb:
am 22. Februar 2012 um 11:27:54
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Bandscheibenvorfall
habe selbst Bandscheibenvorfall, die Ärzte sagen es kommt von schwerem Arbeiten. Es kamm aber noch keiner auf die Idee,
das der Atlas verschoben sein könnte, dadurch eine verkrümmung der Wirbelsäule entsteht, oder eine Borreliose deren borrelien die Bandscheiben zerstören.
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Uwe schrieb:
am 20. Dezember 2011 um 12:01:36
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(1)
kontrolliert bewegen
habe seit 2000 )festgestellt ) bsv , der letzte war 2007. ich arbeite auf dem bau und habe durch kontrollierte
bewegungsabläufe bis jetzt alles im griff. es klingt zwar einfach, aber man kann mit achtsamkeit eine menge erreichen und den arztbesuch minimieren.
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Manny schrieb:
am 20. Dezember 2011 um 12:01:35
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ernst nehmen
ich habe 2 OPs LWS und HWS mit protese HWS neuen vorfall aber die Ärzte nehmen es nicht ernst so wie es sein sollte,nur immer
KG und rehasport seit 4 jahren ,als kassenpatizent wird man nur verarscht
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