28.09.2011, 10:36 Uhr | dpa-tmn
Rezeptfreie Medikamente sind nicht immer harmlos. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Bei Halsschmerzen, Schnupfen oder leichten Magen-Darm-Problemen gehen die meisten Menschen nicht zum Arzt, sondern behandeln sich selbst. Oft mit rezeptfreien Medikamenten. Doch nicht immer ist die Behandlung mit diesen Medikamenten harmlos. Werden die Arzneimittel falsch angewendet, können sie der Gesundheit zeitweise oder gar dauerhaft schaden.
Viele Fehler passieren bei Schmerzmitteln oder wenn die Atemwege, der Magen-Darm-Trakt oder die Haut behandelt werden, erläutert Friedemann Schmidt, Vizepräsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in Berlin. Der häufigster Fehler: Die Eigenbehandlung von Beschwerden, die schon länger bestehen. "Die genaue Zeitspanne hängt von der Erkrankung ab. Bei Durchfall sollte man spätestens nach drei Tagen zum Arzt, Schlafstörungen können bis zu vier Wochen in Eigenregie behandelt werden", sagt Schmidt. Wenn akute Beschwerden sehr stark sind, etwa Fieber über 39 Grad oder sehr starke Schmerzen vorliegen, sollten Patienten einen Arzt aufsuchen statt zu einem rezeptfreien Medikament zu greifen.
Wer in eine Apotheke geht, um sich ein Medikament zu kaufen, lässt sich am besten vom Apotheker beraten. Denn viele Patienten verlangen in der Apotheke ein Medikament, das für den Einzelfall nicht geeignet ist. "Mein Rat an Patienten: Statt nach einem bestimmten Präparat zu fragen, das Sie aus der Werbung kennen, besser dem Apotheker die eigenen Symptome schildern", sagt Schmidt. Beispielsweise sind alkoholhaltige Hustentropfen für Erwachsene akzeptabel, für Kinder aber tabu. Bei Heuschnupfen sollte man auf Nasensprays mit Wirkstoffen verzichten, die bei Erkältungsschnupfen sinnvoll sind. Für Menschen mit einem empfindlichen Magen gibt es bessere Schmerzmittel als Acetylsalicylsäure (ASS), auch wenn sich dieser Wirkstoff bei vielen Menschen bewährt hat.
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Grundsätzlich sollten Tabletten nur mit Leistungswasser eingenommen werden. Nur dann kann man sicher sein, dass das Medikament so wirkt, wie gewünscht. Getränke wie Mineralwasser, Milch, Saft oder Kaffee können die Wirkung von Medikamenten beeinflussen. Viele rezeptfreie Arzneimittel werden auch zu lange oder zu häufig angewendet, beispielsweise Kopfschmerz- oder Abführmittel. Weitere häufige Probleme in der Selbstmedikation sind falsche Dosierungen, die falsche Anwendung des Medikaments oder dass Gegenanzeigen nicht beachtet werden.
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Quelle: dpa-tmn
uli schrieb:
am 28. September 2011 um 20:32:20
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nicht alles gut
medikamente, auch rezteptfreie, haben nebenwirkungen. aspirin (z.B.) kann bei kopfschmerzen schon auch mal total verkehrt
sein weil blutverdünnend und damit eine mögliche hirnblutung fördernd. aber auch die natürlichen medikamente sind nicht immer harmlos, belladonna (Tollkirsche) ist in entsprechender dosis ein tödliches gift. unser gesundheitssystem sorgt eher für die pharmaindustrie als für den informierten patienten, den der ist eigenwillig und als konsument schwierig.
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erwin schrieb:
am 28. September 2011 um 19:37:22
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Mittel
Eine Bekannte von mir war schwer von Thomapyrin abhängig und ist letztendlich auch daran gestorben. Rezeptfrei !
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mb schrieb:
am 28. September 2011 um 19:34:37
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arznei
na dann man ran an das ganze zeug.kaufe viele sachen auch selber und es ist alles ok.das meiste bekommste eh auf privatrezept und wenn
es akut ist geh ich auch zum arzt.hier wird wieder panik gemacht und weiter nichts.wir sollen doch sparen also geh ich gleich einkaufen und spar mir in vielen fällen den arzt u entlasste die kk.vorbildlich oder? man erfindet doch immer wieder irgendwas. also macht das beste draus
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