24.01.2012, 19:06 Uhr | cme
Arthrose wird oft zu spät erkannt. (Foto: imago
Erst sind die Gelenke nur ein wenig steif, später schmerzen sie auch zu Beginn einer Bewegung. Das sind die ersten Anzeichen von Arthrose. Da die Schmerzen meist wieder nachlassen, gehen viele nicht zum Arzt - so schlimm ist es ja nicht. Ein Fehler, denn je früher Arthrose behandelt wird, desto länger lassen sich die Gelenke beweglich halten. Lesen Sie hier, wie die Krankheit behandelt wird und wie Sie weiteren Gelenkschäden vorbeugen.
Arthrose kann in jedem Gelenk auftreten. Besonders häufig sind jedoch Wirbelsäule, Hüfte und Knie betroffen. Nach Angaben der Deutschen Rheuma-Liga leiden fünf Millionen Deutsche an der Gelenkkrankheit. Arthrose entsteht, wenn ein Gelenkknorpel überstrapaziert wird - zum Beispiel durch jahrelange Fehl- und Überbelastung. Die Knorpelschicht zwischen den Gelenkknochen nutzt sich ab, bis die Knochen direkt aufeinander reiben. Dieser Gelenkverschleiß lässt sich zwar nicht rückgängig machen, den Verlauf kann man aber beeinflussen.
Warum manche Menschen schon in relativ jungen Jahren Arthrose bekommen, ist noch nicht ganz geklärt. Bei einigen Menschen führt eine erbliche Veranlagung dazu, dass sich die Knorpel schneller abnutzen. Daneben schädigen Fehlstellungen wie X-und O-Beine oder nicht verheilte Verletzungen die Gelenke. Auch eine regelmäßige Überlastung durch Leistungssport, Übergewicht und schwere körperliche Arbeit erhöhen das Arthrose-Risiko.
Wer sich nach einem Bandscheibenvorfall zu wenig bewegt, schwächt die Muskulatur zusätzlich. zum Video
Da Arthrose über längere Zeit entsteht, ohne dass man etwas davon spürt, wird sie meist erst spät diagnostiziert. Die Deutsche Rheuma-Liga rät daher, auch harmlos erscheinende Gelenkveränderungen ernst zu nehmen und möglichst schnell zum Arzt gehen. Typisch für Arthrose ist der so genannte Anlaufschmerz: Beim Loslaufen hat man leichte Schmerzen oder ein Spannungsgefühl in Knie oder Hüfte. Diese lassen nach wenigen Schritten nach. Nach einem schmerzfreien Intervall setzen die Beschwerden nach anhaltender Belastung erneut ein. Sind die Gelenke zusätzlich warm oder gerötet, hat sich das Gelenk entzündet - Ärzte sprechen von einer "aktivierten Arthrose".
Heilbar ist Arthrose nicht. Die Behandlung zielt deshalb darauf ab, die Beschwerden zu bekämpfen, eine Verschlechterung hinauszuzögern und den verbliebenen Knorpel zu erhalten. Bei Arthrose im Kniegelenk reicht es oft schon, wenn ein Übergewichtiger einige Kilo abnimmt. Dadurch verringern sich die Schmerzen und die Beweglichkeit verbessert sich. Schonen ist die falsche Strategie, denn dadurch wird der Knorpel nicht mehr gut durchblutet und mit Nährstoffen versorgt. Stattdessen sind gelenkschonende Bewegungen wie Schwimmen, Radfahren und Gymnastik empfehlenswert. Zur Schmerzbehandlung verschreiben Ärzte meist Tabletten oder Salben. Ist Arthrose bereits fortgeschritten, kann ein künstliches Gelenk eingesetzt werden. Dieses hält bis zu 20 Jahre und ermöglicht den Patienten in der Regel schmerzfreie Bewegungen.
Hier finden Sie den passenden Arzt in Ihrer Nähe und sehen, wie andere Patienten ihn bewertet haben. Arztsuche starten
cme
Angelika schrieb:
am 27. Januar 2012 um 12:02:31
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Arthrose
Hallo meine Mitgeplagten,ich habe seid 15 Jahren Arthrose,und man wollte bei mir schon ein künstliches Kniegelenk einbauen,aber ich
wollte so etwas noch nicht haben und habe nach Alternativen gesucht,Dr. Witwity in Stade macht Abrasionen,wo der Knorpel wieder wächst.Kann ich empfehlen.Es hat sich neuer Knorpel gebildet.Unser Arzte lachen nur darüber weil sie damit nicht genug verdienen,es geht hier nur um Kohle,obwohl es Alternativen gibt.
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Mausi schrieb:
am 27. Januar 2012 um 11:05:28
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Arztwechsel????
Wenn fast alle so unzufrieden mit dem behandelnden Arzt sind hilft nur eins : wechseln.... Ich habe seit gut 20 Jahren
Kniearthrose beidseitig, zwei knorpelglättende OP's rechts hinter mir (ohne grosse Probleme) undd vor allem nach längerer Suche auch am neuen Wohnort einen guten Arzt. Und der weiss auch, dass ich wirklich Probleme habe, wenn ich komme, und nicht nur einfach ein bisschen Ziepen. Und ich sage klar, was ich will und was mir hilft. Werde ich vielleicht deshalb ernst genommen???
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Fiete schrieb:
am 27. Januar 2012 um 10:23:55
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Kniearthrose
Hallo ihr user,
ihr Leidenden habt zwar mein Mitgefühl, aber teilweise selber schuld, weil ihr
zu arzt-und pharmagläubig seid.
Vor 6 Jahren sollte mein Meniskus operiert werden. Das habe ich abgelehnt. Behandle meine Kniegelenke selber, mit Erfolg.
Nehme 150 gr. MSM ( Methylsulfonitmethan/ organischer Schwefel) weil der noch zu grob, wird er pulverisiert und unter eine Softcreme 250 gr ( Drogeire-markt) gemischt. Fingerkuppe voll auf schmerzende Gelenke und einreiben.
Keine Nebenwirkungen .
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