09.05.2011, 13:16 Uhr | cme
Nicht jede Vergesslichkeit ist Alzheimer. (Foto: Archiv)
Das kennt jeder: Schon wieder hat man den Schlüssel verlegt oder der Name eines Bekannten fällt einem nicht ein. Wenn die Vergesslichkeit mit dem Alter zunimmt, stellt manch einer sich die Frage: Ist das vielleicht Alzheimer? Ab welchem Alter kann man überhaupt erkranken und woran erkennt man die Krankheit? Ist Alzheimer das Gleiche wie Demenz? Acht Symptome für Alzheimer.
Alzheimer ist nicht gleich Demenz. Letztere bezeichnet den fortschreitenden Verlust verschiedener Gehirnfunktionen. Eine mögliche Ursache dafür ist die Alzheimer-Krankheit. Von den rund 1,1 Millionen Demenzkranken in Deutschland leiden zwei Drittel an Alzheimer, schätzt die Deutsche Alzheimer Gesellschaft. In einem Drittel der Fälle hat die Demenz andere Ursachen. Die Zahl der Betroffenen nimmt kontinuierlich zu, was Experten damit erklären, dass es immer mehr alte Menschen gibt. Unter 60 Jahren tritt Alzheimer sehr selten auf. Unter den 70- bis 75-Jährigen sind knapp drei Prozent erkrankt, bei den über 90-Jährigen ist es bereits jeder dritte. Während andere Formen der Altersdemenz in der Regel schleichend verlaufen und nicht zwangsläufig zum Tod führen, ist Alzheimer eine stark fortschreitende Krankheit, die am Ende zum Tod führt. Medikamente können den Verlauf um mehrere Monate oder auch ein Jahr verzögern, heilbar ist die Krankheit bislang aber nicht.
Gerade ältere Menschen sehen in Vergesslichkeit schnell die Vorboten der Alzheimer-Erkrankung. Doch das Krankheitsbild von Alzheimer ist wesentlich komplexer. Nicht nur das Kurzzeitgedächtnis leidet, auch Sprache und Orientierung sind eingeschränkt. Zudem fallen Alltagshandlung wie Schuhe- oder Krawattebinden zunehmend schwer. Treten derartige Symptome über einen längeren Zeitraum von mehreren Wochen oder gar Monaten auf, sollte man zum Arzt gehen. Die Diagnose wird aufgrund verschiedener Tests gestellt, die Gedächtnis und Verhaltensänderungen prüfen. Um andere Krankheiten auszuschließen, untersucht der Arzt das Blut und lässt abschließend meist eine Computertomographie des Gehirns durchführen. Dennoch lässt sich Alzheimer zu Lebzeiten nur mit 80prozentiger Sicherheit diagnostizieren. Erst nach dem Tod kann eine Gehirnuntersuchung zeigen, ob der Betroffene tatsächlich an Alzheimer litt.
Die gute Nachricht: Viele Fälle von Alzheimer lassen sich mit gesunder und aktiver Lebensweise hinauszögern oder sogar vermeiden. So zeigten französische Forscher, dass Menschen, die mindestens zweimal pro Woche geistig anregenden Beschäftigungen nachgehen, ihr Alzheimer-Risiko um die Hälfte verringern. Auch soziales Engagement und künstlerische Aktivität senken das Risiko zu erkranken. Eine US-Studie belegt, dass Menschen, die reichlich Fisch, Obst und Nüsse essen, ebenfalls weniger gefährdet sind. Auch die Deutsche Alzheimer Gesellschaft rät zu gesunder Ernährung mit viel Obst und Gemüse und wenig tierischem Fett.
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Rezepte für Plätzchen
cme
vox populi schrieb:
am 19. Mai 2011 um 18:39:22
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Das Problem Alzheimer
Nur die Stammzellenforschung kann die Ergebnisse gegen Alzheimer liefern. Daher ist es ein Verbrechen, gegen die
Stammzellenforschung zu opponieren. Die Schöpfung hat dem Menschen die notwendige Intelligenz mitgegeben, um soche Krankheiten auszuschalten. Auch wenn die Kirchen hier eine andere Position vertreten, so entspricht dies aber nicht dem Willen der Schöpfungskraft - nennen wir diese einfach G.
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dth schrieb:
am 19. Mai 2011 um 15:31:26
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Die Addierung von
Symptomen lässt allein überhaupt noch keine diagnostische Einschätzung zu. Dass diese einfache Regel für alle
psychiatrischen Krankheitsbilder gilt, sollte hinlänglich bekannt sein. Auch die hier genannten können einzeln oder in der Summe durchaus anderen Erkrankungen oder Störungen zugeschrieben werden. Also Vorsicht ! ! !
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b@ker schrieb:
am 17. Mai 2011 um 12:56:20
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Unterbrindungsmöglichkeiten?
Ich, Angehörige, kann, werde und will nicht die Betreuung meines demenzkranken Vaters übernehmen. Bisher habe
ich nur die Betreuung übernommen, aber das zeigt mir schon deutlich, daß ich nicht mehr übernehmen kann. Wenn man sich aber erkundigt, wird an das Gewissen appelliert, prima, bei den Frauen klappt das ja gut.
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