30.12.2011, 18:27 Uhr | bri
Alkohol: Schon ein Glas täglich schadet der Gesundheit. (Foto: Archiv)
Sie gönnen sich ab zu ein Glas Wein oder eine Flasche Bier und manchmal ist es sicher auch mehr. Doch Alkohol kann zur Sucht werden. Es gibt einen Test, der Ihnen hilft, Ihre Abhängigkeit einzuschätzen. Der Alcohol Use Disorders Identification Test (AUDIT) wurde von Experten der Weltgesundheitsorganisation entwickelt. "Er ist ein sehr einfaches und anerkanntes Instrument, den Alkoholkonsum zuverlässig einzuschätzen", sagt Dr. Stephan Haas, von der Stiftung Biomedizinische Alkoholforschung in Mannheim. Wie stark ist Ihre Sucht? Finden Sie es heraus.
Im menschlichen Körper wirkt Alkohol wie ein Betäubungsmittel. Am empfindlichsten reagieren Gehirn und Nervensystem. Die Reiz- und Leitfähigkeit der Nervenzellen sinkt schon bei einem Blutalkoholwert von 0,2 Promille. Es kommt schnell zu Bewegungs-, Sprach- und Konzentrationsstörungen. Durch langjährigen Alkoholgenuss kann es zu bleibenden Hirnschäden kommen, Gedächtnisverlust und auch zu Veränderungen der Persönlichkeit. Jedoch auch andere Organe werden geschädigt: Im Mund und Rachenraum, in der Leber und im Darm können Krebsgeschwüre entstehen. Neueste Forschungen haben ergeben, dass Alkohol das Risiko für Brustkrebs stark erhöht.
Männer vertragen etwas mehr als Frauen, weil sie mehr Körpermasse mitbringen. Laut einer Empfehlung der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) riskieren Männer ihre Gesundheit, sobald sie mehr als 24 Gramm reinen Alkohol täglich zu sich nehmen. Bei Frauen ist bereits 12 Gramm zu viel. Das entspricht bei Männern rund einem halben Liter Bier oder einem Viertelliter Wein mit einem durchschnittlichen Alkoholgehalt, bei Frauen ist es entsprechend die Hälfte. Für chronisch kranke Menschen liegen die Risikowerte noch darunter. Und auch wenn die empfohlenen Richtwerte eingehalten werden, sollte man mindestens zwei alkoholfreie Tage in der Woche einlegen (Ambulante Alkoholtherapie: Die Alternative zur stationären Therapie).
bri
Alter Garmischer schrieb:
am 3. Februar 2012 um 10:26:01
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Das mit den Nonnen im Mittelalter
kann ich erklären. Die mussten sich die Priester schön saufen. Aber mal im Ernst: nach den Werten
müssten früher alle Bayern Alkis gewesen sein. Beckstein hat doch gesagt: eine oder zwei Maß schaden nicht:. Gut der Mann, den hätte man als Ministerpräsidenten behalten sollen.
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Rolf Schuh schrieb:
am 2. Januar 2012 um 03:21:15
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Test
Mehrere Fragen kamen so absolut daher, dass ich sie entweder mit einer Lüge oder als nicht ausreichend zutreffend beantworten konnte.
Ich halte mich nicht (mehr) für gefährdet, weil ich z.B. trotz des Wunsches Alkohol zu trinken, das nicht getan habe, weil das Lüstlein nicht ausreichte, aufzustehen und mich an den reichlich vorhandenen Vorräten zu bedienen. Oder zwei Kästen Bier (Sonderangebot) stehen jetzt schon seit mehreren Monaten noch mehr als hälftig gefüllt da. Mir tut nix weh dabei
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xicht schrieb:
am 31. Dezember 2011 um 17:01:01
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Alkoholiker ist
wer ein Problem ohne Alkohol hat. Und das hat überhaupt nichts mit der regelmäßig konsumierten Menge zu tun. Aber, wir
brauchen ja viel mehr Kranke, die man behandeln kann. So was lächerliches! Am Schluss wird man noch therapiebdürftig, wenn man jemand im Fernsehen hat trinken sehen oder eine Rumkugel naschen wollte.
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