14.05.2009, 13:57 Uhr | cme
In vielen Süßigkeiten und Kuchen steckt Alkohol. (Foto: imago)Würden Sie Ihr Kind Alkohol trinken lassen? Vermutlich nicht. Doch in vielen Lebensmitteln steckt Alkohol, ohne dass dies deutlich gekennzeichnet ist. Beispiele hierfür sind Marzipan, Kleinkuchen oder süßes Konfekt. Zwar sind die Mengen meist gering. Aber: "Kinder gewöhnen sich an den Geschmack von Alkohol", sagt Enno Brendgens von der Zeitschrift "Öko-Test". Auch ehemalige Alkoholiker könnten durch den Genuss solcher Lebensmittel wieder auf den Geschmack kommen. Die Experten des Magazins fordern daher eine bessere Kennzeichnung. Wir verraten, in welchen Lebensmitteln Alkohol stecken kann.
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Alkohol in Lebensmitteln ist sehr verbreitet. Vor allem in Süßigkeiten und Konfekt, Desserts, Marzipan, Sauerkraut, Fertiggerichten und sogar in Fruchtsäften steckt das Rauschmittel. So enthält das Tiramisu von Zott nach Angaben des Herstellers 3,2 Volumenprozent Alkohol - das ist mehr als in einem Biermischgetränk steckt. "Gerade durch die Kombination mit Süßem wird Alkohol für Kinder gefährlich", warnt Enno Brendgens. Der eigentlich bittere Geschmack wird durch die Süße abgemildert, die Kinder gewöhnen sich daran.
Von einigen Ausnahmen abgesehen muss Alkohol in Lebensmitteln gekennzeichnet werden. Allerdings kann sich das Rauschmittel hinter einer Vielzahl von Namen verbergen. Während man Namen wie Rum, Wein, Likör oder Weinbrand durchaus mit Alkohol verbindet, sind Bezeichnungen wie Ethanol, Grand Marnier, Calvados oder Rosenwasser subtiler. Wird Alkohol nur als "technischer Hilfsstoff" verwendet - beispielsweise als Lösungsmittel für Aromen - muss er gar nicht gekennzeichnet werden. Ein Beispiel hierfür ist die Marzipan-Zutat Rosenwasser. Auch in lose verkauften Lebensmitteln, beim Bäcker, in der Eisdiele oder im Restaurant besteht keine Kennzeichnungspflicht für Alkohol.
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Auch viele Fruchtsäfte und andere fruchthaltige Produkte können Alkohol enthalten. Der Fruchtzucker im Obst vergärt von Natur aus zu Alkohol. Dieser muss nicht gekennzeichnet werden, da er erst nach dem Abfüllen entsteht. Vor allem in angebrochenen Saftpackungen können sich nennenswerte Mengen Alkohol bilden. Steigt der Gehalt über ein bis zwei Prozent, merkt man dies an einem leicht vergorenen Geschmack. Auch in Kefir oder Kombucha entsteht durch den natürlichen Gärungsprozess Alkohol, der nicht gekennzeichnet werden muss. Um Kinder sowie ehemalige Alkoholiker zu schützen, fordern die Experten von "Öko-Test" eine bessere Kennzeichnung von Alkohol in Lebensmitteln.
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cme
Angie schrieb:
am 3. Oktober 2011 um 16:20:06
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versteckter Alkohol
Und was ist mit den zahlreichen Süßstoffen in Kaugummis und Pfefferminzdragees wie Airwaves und Smint ?-Ein Professor
Namens Dr. Piendel,der zusammen mit Behrend Vasel alkoholische Studien durchführte,hatte mir vor einigen Jahren bestätigt,daß diese Süßstoffe in zahlreichen Kaugummis im Körper zu Alkohol umgewandelt werden.Je schärfer diese Kaugummis sind,umso mehr Alkohol.-Auch das Institut für für seelische Gesundheit hatte mir auf meine Anfrage hin per Fax diese Problematik bestätigt.
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