26.08.2011, 10:43 Uhr
Adipositas wird zur Epidemie. In den USA ist bereits jede dritte Frau fettleibig. (Quelle: imago)
Gesundheitsexperten schlagen Alarm: Fettleibigkeit (Adipositas) nimmt weltweit Ausmaße einer Epidemie an. Mehr als 1,5 Milliarden erwachsene Menschen auf der Welt haben laut einer Studie der Universität Melbourne Übergewicht. Hinzu kommen 500 Millionen Fettleibige sowie 170 Millionen Kinder mit Übergewicht oder Fettleibigkeit.
Wissenschaftler warnen schon länger vor den Folgen der Fettleibigkeit. Da die neuen Zahlen der australischen Studie ein dramatisches Bild malen, fordert die renommierte Medizinzeitschrift "The Lancet" nun ein Einschreiten der Politik. Fettleibigkeit entwickle sich zu einer größeren Gesundheitsgefahr als Rauchen. Selbst Schwellen- und Entwicklungsländer seien mittlerweile betroffen.
Regierungen weltweit müssten der Ausbreitung von Übergewicht und Fettleibigkeit mit radikalen Schritten entgegentreten. Die Vereinten Nationen sollten ähnlich wie im Fall des Tabakkonsums eine Rahmenkonvention zur Kontrolle von Fettleibigkeit verabschieden. Ohne die Führung von Regierungen sei die Epidemie des Übergewichts nicht mehr rückgängig zu machen, heißt es im Leitartikel des Journals.
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Als fettleibig gilt, wer einen Body-Mass-Index (BMI) über 30 hat. Der BMI berechnet sich aus der Formel "Gewicht durch Körpergröße in Metern zum Quadrat". Aus den aktuellen Zahlen geht hervor, dass in den USA mittlerweile eine von drei erwachsenen Frauen fettleibig ist. In Japan und China sei es dagegen nur eine von 20. Mittlerweile seien auch Länder mit niedrigen oder mittleren Einkommen betroffen. Zum Vergleich: In Deutschland gilt nach Zahlen des Statistischen Bundesamts jeder zweite Erwachsene als übergewichtig und jeder fünfte als fettleibig.
Um der Ausbreitung von Fettleibigkeit Einhalt zu gebieten, müssten Regierungen unter anderem Zusatzsteuern auf ungesundes Essen und Trinken erheben, fordern Forscher der Harvard School of Public Health in Boston (USA). Außerdem müsse die Werbung für ungesundes Essen kontrolliert werden - vor allem, um Kinder zu schützen -, schreiben die Wissenschaftler in "The Lancet".
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Quelle: dpa
Stefan Muess schrieb:
am 16. September 2011 um 18:08:07
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weg von dem überschüssigen Fett
Ständige Leistungstiefs und Krankheit während der letzten 2 Jahre haben mich zu einem Arztbesuch
veranlasst. Durch schleichende Gewichtszunahme von 25 kg war die Diagnose. Durch eine Freundin meiner Frau habe ich von INA-FIT erfahren. Sie hat in 6 Monaten 28 kg abgenommen und nach bisher 4 Monaten nichts mehr zugenommen. Man isst in 2 Tagen die Hälfte also etwa 1200 Kcal pro Tag und der Stoffwechsel bleibt wo er ist. Habe mit die Drops bestellt und bisher 18 Kg in 3 Monaten geschafft. Mein Doc
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Mephisto schrieb:
am 14. September 2011 um 01:56:41
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Fettleibigkeit
Es gibt einen einfachen Vergleich. In Ländern, wie Japan einschließlich anderer asiatischer Staaten ist die Fettleibigkeit
weit geringer, als in Amerika oder Europa. Es liegt an der Ernährungskultur und den Traditionen. Dieses amerikanische Modell des Fastfood, die Lebensmittelindustrie mit ihren Geschmacksverstärkern und anderen Zuschlägen - Gepansche - nur des Profit wegens, die mangelnde körperliche Ausarbeitung, die Pharmaindustrie und viele Faktoren sind stark beteiligt.
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Röllchen schrieb:
am 7. September 2011 um 07:34:04
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@werbinich
Absolut richtig! War zu DDR Zeiten schlank und hatte keine Probleme mit meinen Zähnen. Kaum war die Wende da, konnte ich zusehen
wie ich fetter wurde und Karies bekam. Klar, mich hat niemand zum fressen gezwungen, aber diese ausgebufte Nahrungsmittelindustrie weiss schon wie sie es macht!
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