25.01.2010, 15:20 Uhr | agr
Makellose Beine - der Traum jeder Frau (Foto: Archiv)Viele Menschen verbringen einen Großteil ihres Tages am Arbeitsplatz. Dabei ist für die meisten langes Stehen oder Sitzen selbstverständlich. Krampfadern und Besenreiser sind oft die Folge, denn wenn der Mensch lange sitzt oder steht, fällt es den Venen schwer, das Blut zum Herzen zu transportieren. Wir geben Tipps wie Sie in Ihrem Alltag Krampfadern und Besenreisern vorbeugen können um pünktlich zum Frühlingsanfang unbeschwert Bein zu zeigen.
Foto-Show Venentipps
Fast die Hälfte aller Frauen und Männer in Deutschland hat Besenreiser. Meist handelt es sich um ein kosmetisches Problem – nur bei rund fünf Prozent steckt ein ernsthaftes Venenleiden dahinter. Doch auch wenn sie meist nicht gefährlich sind, schön anzusehen sind die kleinen Äderchen in keinem Fall.
Im Normalfall fließt das Blut aus den oberflächlichen Venen in die tiefer gelegenen und dann wieder, entgegen der Schwerkraft, zum Herzen zurück. Dabei verhindern normalerweise die Venenklappen, dass das Blut zurück fließt. Wenn diese Klappen nicht korrekt schließen, staut sich das Blut in den Beinen und tritt nach außen – gefährliche Krampfadern entstehen. Besenreiser können im schlimmsten Fall Vorboten der Krampfadern sein.
Eine Venenschwäche ist meist erblich veranlagt. Doch ob und wie stark sie zum Vorschein tritt, hängt vom Lebensstil ab. Sport und Bewegung sind die besten Möglichkeiten, hässlichen Besenreisern vorzubeugen. Joggen, Walken, Schwimmen und Radfahren fördern die Durchblutung und bringen die Wadenmuskelpumpe auf Trab. Schlecht sind Sportarten mit hoher Kraftentwicklung und akuten Bremsbewegungen. Sie erhöhen den Druck in den Venen.
Damit auch im Büroalltag das Venentraining nicht zu kurz kommt, haben wir ein paar Tipps zusammengestellt, mit denen man Besenreisern ganz leicht vorbeugen kann. Zuerst ist es wichtig, sich viel zu bewegen, wann immer man die Zeit dazu hat. Lieber die Treppe nehmen als den Aufzug, besser zum Kollegen um die Ecke laufen als ihn anzurufen und in der Mittagspause einen kleinen Spaziergang machen.
Aber auch am Schreibtisch kann man einiges für die Venen tun. Die Füße beim Sitzen nicht überschlagen oder baumeln lassen, sondern flach nebeneinander auf den Boden stellen. Außerdem keine zu engen Hosen, Schuhe oder Gürtel tragen, denn das verschlechtert die Durchblutung enorm. Zwischendurch auch immer mal wieder mit den Füßen kreisen, mit den Zehen wackeln und die Position der Beine verändern.
Wer an seinem Arbeitsplatz viel stehen muss, sollte darauf achten, dass er sich zwischendurch für ein paar Minuten auf die Zehenspitzen stellt oder die Knie langsam beugt und streckt, um die Durchblutung wieder in Gang zu bekommen. Wenn möglich, sollte man sich öfter abstützen oder an eine Wand lehnen, um die Beine zu entlasten. Flache und bequeme Schuhe sind außerdem sehr wichtig. High Heels also lieber nur beim Ausgehen und nicht beim Arbeiten oder Einkaufen tragen.
Menschen mit Venenproblemen starten am besten mit einem kalten Beinguss in den Tag. Dazu beginnt man mit einem kalten Wasserstrahl am linken Knöchel und lässt ihn langsam über das Schienbein bis zum Knie wandern. Nach zehn Wiederholungen kann zum nächsten Bein gewechselt werden. Diese Übung hilft, gleich morgens die Durchblutung der Beine zu fördern. All diese Tipps helfen, Besenreisern vorzubeugen. Wenn sie allerdings schon da sind, hilft nur noch der Gang zum Arzt.
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Quelle: t-online.de
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